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Skispringen Kornspitz



Simon Ammann: "Mache mir nach der Saison Gedanken" (18.08.2010)

Im exklusiven Interview mit SKIJUMPING.de spricht der Schweizer Simon Ammann, der in seiner Heimat erst kürzlich zum "Man of the Year" gewählt wurde, über seinen aktuellen Gesundheitszustand und die Liebe zu seinem Sport. Weiter äußert sich Ammann zu seinen Planungen für den Sommer, den neu eingeführten Reglementänderungen im Skispringen und den Spekulationen um ein mögliches Karriereende im Jahre 2011.

Simon, zuallererst: Was macht der Rücken? Wie hast du es geschafft, trotz dieser Beschwerden bei den letzten Weltcups der vergangenen Saison ungeschlagen zu bleiben?

Simon Ammann: Ich habe verspätet mit dem Training angefangen, aber jetzt geht es meinem Rücken wieder gut. Die Instabilität meiner Wirbelsäule hatte sich vorher außer bei Hürdensprüngen nie bemerkbar gemacht. Solange es auf der Schanze funktioniert, schaut man nicht genauer hin. Kehrseite der Instabilität ist meine ausgeprägte Beweglichkeit. Wichtig ist, dass mir der Rücken beim Absprung überhaupt keine Probleme bereitet.

Der vergangene Winter lief sehr erfolgreich für dich. Wie schaffst du es, dich nach solchen Erfolgen stets neu zu motivieren?

Ammann: Wer wie ich das Skispringen liebt, hat keine großen Motivationsprobleme. Ich fahre nun nach Hinterzarten, damit ich vor dem Heimwettkampf in Einsiedeln eine Standortbestimmung habe. Ein Top-5-Resultat wäre gut für mich; von einem Sieg in Einsiedeln träume ich schon lange. Ob das realistisch ist, weiss ich erst nach dem Springen in Hinterzarten.

In der letzten Saison gab es viel Wirbel um dein spezielles Bindungssystem, nun rüsten auch andere Nationen technisch nach. Gab es bei deiner Ausrüstung erneute Weiterentwicklungen oder springst du mit dem gleichen Material wie letztes Jahr?

Ammann: Wir werden auch weiterhin alles daran setzen, auch in diesem Bereich weiter zu optimieren.

Es werden nun einige Regeländerungen, was den BMI und die Skilängen, aber auch die Wind- und Anlaufregelungen angeht, im Weltcup eingeführt. Wie ist deine persönliche Meinung zu diesem Thema und wo siehst du noch Verbesserungsbedarf?

Ammann: Mir ist nicht so ganz klar, wo diese Veränderungen hin führen sollen. Den BMI hinaufzusetzen ist eines, dann aber auch noch die Skilänge zu kürzen das andere. Beide Maßnahmen tragen dazu bei, den Sprung schneller zu machen. Gerade die Springer, die auch am weitesten fliegen, können mit dieser Entwicklung nicht einverstanden sein. Die Windregel finde ich interessant. Allerdings wurde sie im Winter noch nicht ganz fachmännisch angewandt. Das wurde jetzt im Frühjahr in der FIS diskutiert und ich hoffe, dass die Weisungen auch befolgt werden.

Dürfen wir in der kommenden Saison wieder spannende Duelle zwischen Gregor Schlierenzauer und dir erwarten oder gibt es Springer, die du bereits jetzt als ernstzunehmende Konkurrenten für den Winter siehst?

Ammann: Mit Gregor wird sicher wieder zu rechnen sein, aber es gibt sehr viele gute Springer. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es verfrüht eine Aussage zu machen.

Selbst bei Großereignissen strahlst du enorme Ruhe und Konzentration aus. Woher kommt diese mentale Stärke?

Ammann: Das bleibt mein Geheimnis. Ich kann allerdings sagen, dass ich immer gut springe wenn ich körperlich top fit bin.

Wie genau sehen deine weiteren Planungen für den Sommer aus? Wirst du an allen Wettbewerben teilnehmen?

Ammann: Sicher werde ich in Hinterzarten und Einsiedeln am Start sein, alles Weitere werden wir sehen.

Für die Zeit nach den Weltmeisterschaften in Oslo 2011 haben einige aktive Springer angekündigt, sich Gedanken über eine Fortsetzung ihrer Karriere machen zu wollen. Wieviel wird für dich in dieser Hinsicht vom Saisonverlauf abhängen?

Ammann: Ich mache mir erst nach der Saison Gedanken. Ich hänge ja immer noch der jüngeren Vergangenheit nach. Es wird seine Zeit brauchen, um das zu entscheiden.

Das Interview führte Mariele Stockinger.
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Bardal
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Schlierenzauer
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03
Kofler
1203 P.
04
Ito
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Freitag
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Morgenstern
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Freund
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Kranjec
829 P.
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Koudelka
796 P.

Nationencup 2011/2012 (M)
01
Österreich
6935 P.
02
Norwegen
4530 P.
03
Deutschland
4353 P.
04
Slowenien
3412 P.
05
Japan
2827 P.
06
Polen
2638 P.
07
Tschechien
2178 P.
08
Russland
918 P.
09
Schweiz
753 P.
10
Finnland
611 P.

Weltcup 2011/2012 (F)
01
Hendrickson
1169 P.
02
Iraschko
779 P.
03
Takanashi
639 P.
04
Gräßler
546 P.
05
Van
482 P.
06
Sagen
454 P.
07
Pozun
422 P.
08
Faißt
409 P.
09
Jerome
395 P.
10
Mattel
328 P.

Continentalcup 2011/2012 (M)
01
Stjernen
1017 P.
02
Gangnes
899 P.
03
M. Hayböck
834 P.
04
Mandl
684 P.
05
Meznar
606 P.
06
Naglic
597 P.
07
Loitzl
570 P.
08
Johansson
559 P.
09
Ingvaldsen
549 P.
10
Swensen
542 P.

Continentalcup 2011/2012 (F)
01
Iraschko
440 P.
02
Hendrickson
420 P.
03
Vtic
256 P.
04
Takanashi
220 P.
05
Rogelj
211 P.
06
Pozun
206 P.
07
Bogataj
182 P.
08
Seifriedsberger
152 P.
09
Vuik
139 P.
10
Sagen
136 P.

Sommer-Grand-Prix 2011
01
Morgenstern
620 P.
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Stoch
505 P.
03
Hilde
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Schlierenzauer
400 P.
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Zyla
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Takeuchi
281 P.
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Freitag
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Freund
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