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Skispringen Kornspitz



DSV-Adler wollen weitere Olympia-Bewerbung Münchens

Olympia: Die deutschen Skispringer präsentierten sich nach der IOC-Entscheidung über die Austragung der Olympischen Winterspiele 2018 enttäuscht. Martin Schmitt hätte sich die Spiele im eigenen Land gewünscht, auch wenn er als aktiver Sportler sicherlich nicht mehr teilnehmen wird. "Natürlich überwiegt erst mal die Enttäuschung, dass es gegen starke Mitbewerber nicht gereicht hat. Trotzdem muss man die Entscheidung sportlich fair anerkennen und akzeptieren", erklärt Schmitt. "Die Olympischen Spiele wären eine großartige Chance für den Sport in Deutschland gewesen und hätten speziell für den Nachwuchs im Wintersport einen enormen Motivationsschub bedeutet. Deshalb bin ich der Meinung, man sollte sich auf jeden Fall erneut bewerben. Denn das Konzept ist stimmig und verspricht tolle Spiele in Deutschland."

Severin Freund möchte an einer neuen Bewerbung mitwirken

Ganz ähnlich sieht es der beste DSV-Skispringer der letzten Saison, Severin Freund. Für den 23-Jährigen liegt das Jahr 2018 durchaus in Reichweite seiner aktiven Skisprungkarriere. "Ich finde es sehr schade, dass die Entscheidung gegen München fiel. Die Spiele im eigenen Land wären sicherlich ein ganz besonderes Erlebnis geworden. Natürlich wird auch Korea ein tolles Sportfest organisieren. Deutschland sollte sich mit dem Konzept München 2018 auf jeden Fall erneut bewerben", fordert der Wahl-Münchner. "Dabei wäre es sicher positiv, wenn die Regionen von Anfang an geschlossen und pro Olympia auftreten. Dabei möchte ich mich aktiv einbringen und mithelfen, den Traum von Olympischen Spielen in München zu realisieren."

Ob sich der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) auch um die Winterspiele 2022 bewerben wird, ist bisher noch unklar. Erste Gespräche werde es dazu bereits in Kürze geben, wie DOSB-Präsident und IOC-Vize Thomas Bach noch am Mittwoch bestätigte. Dann hätte München die Möglichkeit, genau 50 Jahre nach den Sommerspielen 1972 das Wintermärchen zu realisieren. (mrs)



veröffentlicht: 06.07.2011

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Übersicht der bisher geschriebenen Kommentare:

Seiten (1): [1]

Fred | 09.07.2011 | 17:14:58

@ Gast
also ich finde die von mir vorgeschlagenen Orte Freiburg und Suhl jetzt nicht gerade besonders klein. Dort gibt es übrigens auch Autobahnen...und als wenn es in Lillehammer einen großen Flughafen gegeben hätte. Hat doch trotzdem wunderbar funktioniert. Und z. B. in Infrastruktur von Turin nach Pragelato etc., wo die Skiwettbewerbe 2006 stattgefunden haben, war auch nicht gerade gut. Es sollen sich ja auch NICHT Hinterzarten oder Oberhof ALLEIN bewerben, sondern zusammen mit den nahegelegenen von mir genannten Städte. Und diese Orte liegen deutlich dichter beieinander als München und Garmisch.


Gast | 08.07.2011 | 16:40:59

@Fred: und du glaubst ernsthaft dass solche riesige sportarenen bauen wollen?das ist einfach eine nummer zu groß für solche kleine örtchen.

vor allem hinterzarten/titisee und oberhof ist mehr als lächerlich.olympia braucht gute infrastruktur - da müssen autobahnen sein, da müssen große flughäfen sein. olympia ist ein millardengeschäft, da schaut die ganze welt zu. münchen ist die einzige stadt, die klare chancen hat und das überzeugendste konzept, das ich jemals bei olympia gesehen habe.

mal ganz abgesehen davon, dass münchen schon alles hat (auch die nähe zu den bergen) und andere bewerbungen daher mehr als sinnlos wären.

du solltest dich mal mehr informieren. politisches verständnis gehört ebenso dazu - und dann solltest dir schnell klar werden, dass andere städte keine chance haben können und es für diese niemals machbar sein wird. olympia in hinterzarten? lächerlich.... das sind gaaaanz andere größenordnungen


Fred | 08.07.2011 | 00:15:13

Man könnte sich für 2022 ja auch mit einem anderem Ort bewerben, z.B. Freiburg (Breisgau) mit Hinterzarten/Titisee oder Suhl/Oberhof. Ok, ich weiß nicht, wie das da so mit Alpinen Pisten und der allgemeinen Schneesicherheit aussieht. Aber da wären die Sportstätten auf jeden Fall dichter beieinander. Oder man bewirbt sich mit Rosenheim oder Kempten, da wären dann die Berge auch nicht ganz so weit weg...


Jessilein | 06.07.2011 | 22:25:40

Ich finde auch, dass wir uns für 2022 noch einmal bewerben sollten


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