
Mit der Erfahrung des ehemaligen US-Skispringers Alan Alborn im Rücken möchte der amerikanische Skiverband seine springenden Damen fit für die Olympischen Spiele 2014 machen. Wie das Internetportal 'ParkRecord.com' in einem Interview berichtet, wurde Alborn, der 2007 seine aktive Karriere beendete, nun zum Cheftrainer des Damenteams ernannt.
Neue Wege sollen zum Erfolg führen
Der 30-Jährige amerikanische Landesrekordhalter - 2002 flog er in Planica auf 221,5 Meter - ist laut eigenen Aussagen bereits bestens mit dem nationalen Damenskispringen vertraut: "Ich habe das Geschehen in den letzten Jahren intensiv verfolgt und weiß deshalb aus erster Hand über die derzeit bestehenden Probleme Bescheid."
Um die zu lösen und bis Sotschi 2014 eine schlagfertige Truppe etablieren zu können, will Alborn auch bestehende Abläufe ändern: "Das Wichtigste ist erstmal, dass wir eine bessere Struktur ins Team bekommen und von A bis Z professioneller werden. Die Mädels müssen sich ausschließlich auf das Training und die Wettkämpfe konzentrieren können", setzt sich der dreifache Familienvater zum Ziel. So sollen sich die Athletinnen künftig auch nicht mehr selbst mit politischen Dingen - wie ehedem beim Kampf um Olympia - herumschlagen müssen.
Das Ziel: 2014 in Sotschi auf dem Podium
Der 30-Jährige sieht zwar viel Arbeit vor sich - aber auch genügend Potenzial in der Mannschaft: "Es braucht Zeit und Geduld, bis sich neue Standards etablieren. Aber die Mädels haben damit kein Problem und bringen zudem viel Können mit", so Alborn. Talent und eine optimale Struktur - das soll dann auch die Basis dafür sein, damit seine Arbeit schon in knapp drei Jahren in Sotschi bei den ersten olympischen Damenwettkämpfen goldene, silberne oder bronzene Früchte trägt: "Ich bin fasziniert davon, welches Potenzial in den Springerinnen steckt und was sie damit bis 2014 alles erreichen können", so Alborn. Seine eigene Erfahrung aus drei Olympia-Teilnahmen sieht er darüber hinaus als Vorteil für seine Athletinnen.
Indes läuft die Vorbereitung auf die anstehende Saison bereits auf Hochtouren - und Alborn zieht nach den ersten von ihm beaufsichtigten Trainingssprüngen bereits ein positives Zwischenfazit: "Die Mädels und ich fühlen uns als ein Team und wir werden gemeinsam das Beste geben, um das Damenskispringen in den USA voranzubringen." (jar)
Foto: skijumping.pl