Sommer-Grand-Prix: ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner reist zwar mit nur fünf Athleten zum Auftakt-Springen der Polen-Tour nach Wisla und verzichtet damit auf zwei Startplätze, hofft in diesem Sommer aber dennoch auf möglichst gute Platzierungen und nimmt die Wettkämpfe ernst: "Wir sehen den Sommer-Grand-Prix als wichtigen Baustein in unserer Vorbereitung für den Winter. Obwohl wir für jeden Springer einen individuellen Weg Richtung Winter erarbeitet haben, hat sich ergeben, dass wir fast mit der kompletten Mannschaft in Polen an den Start gehen können", erklärt Pointner im Vorfeld des Sommer-Grand-Prix. "Obwohl wir uns auf die Wettkämpfe nicht gesondert vorbereitet haben, möchte man dennoch in einer Wettkampfsituation immer möglichst weit vorne landen. Ich bin gespannt was der erste internationale Vergleich dieser Saison bringen wird."
In Polen am Start ist neben Thomas Morgenstern, Gregor Schlierenzauer, Martin Koch und Michael Hayböck auch Wolfgang Loitzl, der die komplette Polen-Tour absolvieren möchte. "Ich finde es gut, dass wir nun schon ein paar Wochen früher die Möglichkeit haben Wettkämpfe zu springen. In den letzten Jahren bin ich im Sommer immer nur in Zakopane gesprungen. Für mich stellt das eine gute Möglichkeit dar, den Trainingsalltag zu durchbrechen und viele Wettkämpfe innerhalb kurzer Zeit zu absolvieren", so der Steirer. "Die Sommer-Grand-Prix' sehe ich als Angebot für uns Sportler, aber kein Muss. Nach dieser Tournee werde ich aber wieder ins Training zurückgehen um meine Form zu festigen."
Kofler, Fettner und Zauner nicht am Start
Andreas Kofler, der im Mai seine Ausbildung zum Polizisten abgeschlossen hat, und Manuel Fettner haben sich dagegen für einen anderen Weg in den Sommer entschieden. Sie werden nicht an den ersten Wettkämpfen teilnehmen. Auch David Zauner muss wegen seiner Kreuzbandverletzung noch auf sein Comeback warten. (mrs)