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Skispringen Kornspitz



Österreicher gewinnen Teamspringen in Hinterzarten

Sommer-Grand-Prix: Die österreichische Mannschaft entschied auch den zweiten Teamwettbewerb des Sommer-Grand-Prix 2011 für sich. Dabei war bis auf Thomas Morgenstern keiner des siegreichen Teams aus Zakopane auch in Hinterzarten am Start. Doch auch in der Besetzung Andreas Kofler, Michael Hayböck, Manuel Fettner und Thomas Morgenstern waren sie nicht zu schlagen und sicherten sich mit 1011,3 Punkten den Sieg. Auf Platz zwei landeten die Polen (995,8 P.; Maciej Kot, Piotr Zyla, Dawid Kubacki, Kamil Stoch) vor den Norwegern (975 P.; Rune Velta, Kenneth Gangnes, Johan Remen Evensen, Tom Hilde).

Polen nach erstem Durchgang in Führung

Im ersten Durchgang hatte zunächst die deutsche Mannschaft nach einem sehr guten Sprung von Andreas Wank in Führung gelegen. In der zweiten Gruppe erzielte Piotr Zyla jedoch die Bestweite des ersten Durchgangs und brachte damit die Polen an die Spitze. Diese gaben sie bis zum Ende des Durchgangs nicht mehr ab. Auf Platz zwei lag zu diesem Zeitpunkt das Team aus Österreich. Den dritten Rang teilten sich die punktgleichen Mannschaften aus Norwegen und Deutschland. Kasachstan und Slowenien, die jeweils eine Disqualifikation hinnehmen mussten, hatten keine Chance ins Finale einzuziehen.

Im zweiten Durchgang gingen die Österreicher durch Startspringer Andreas Kofler an die Spitze und verdrängten die Polen auf Rang zwei. Das deutsche Team lag zu diesem Zeitpunkt nach wie vor auf Rang drei. Die Österreicher gaben die Führung nicht mehr aus der Hand, obwohl sich die polnischen Springer stark präsentierten. Die deutsche Mannschaft wurde in der letzten Gruppe noch von den Norwegern überholt und musste sich so mit dem undankbaren vierten Platz begnügen.

Wank stärkster Deutscher

Startspringer Andreas Wank war auch heute wieder bestens aufgelegt. Im ersten Durchgang war er in seiner Gruppe der Beste und sicherte dem Team damit vorübergehend die Führung. Im Finale verschaffte er der deutschen Mannschaft kurzzeitig einen kleinen Vorsprung auf die dahinterliegenden Norweger. "Meine Sprünge waren heute ein Stückchen besser als gestern. Nichtsdestotrotz gibt es noch ein paar Kleinigkeiten zu verbessern, aber ich bin nahe dran. Beim morgigen Einzelspringen möchte ich mich nochmal etwas steigern", erklärte Wank nach dem Wettbewerb gegenüber SKIJUMPING.de. Maximilian Mechler fehlten trotz eines guten Sprungs im ersten Durchgang ein paar Meter auf die Konkurrenz. Im Finale zeigte er einen soliden Sprung, verlor aber erneut auf die Kontrahenten. Richard Freitag zeigte im ersten Durchgang keinen Topsprung, steigerte sich jedoch im Finale. Severin Freund erzielte in seiner Gruppe jeweils nur durchschnittliche Weiten. Offensichtlich beeinträchtigt ihn die Rückenverletzung, die er sich im Training zugezogen hat.

Zyla und Kot mit überzeugendem Auftritt

Bei den Norwegern präsentierte sich heute neben Tom Hilde auch Rune Velta stark, auch wenn er im Finale auf Andreas Wank verlor. Johan Remen Evensen konnte sich nach einem schwächeren ersten Sprung im Finale deutlich steigern. Das norwegische Team zeigte heute, dass der siebte Platz in Zakopane nur ein Ausrutscher war und nach wie vor mit ihnen zu rechnen ist.

Bei den Polen konnten neben Kamil Stoch auch Maciej Kot und Piotr Zyla überzeugen. Letzterem gelang der weiteste Sprung des ersten Durchgangs. Nach dem sechsten Platz beim Teamspringen in Zakopane hat sich die polnische Mannschaft eindrucksvoll zurück gemeldet, auch wenn sie den Vorjahressieg nicht wiederholen konnte.

Russen mit Handicap

Die russische Mannschaft konnte ihren Podestplatz von Zakopane nicht wiederholen. Ilja Rosliakov war aufgrund einer Knieverletzung angeschlagen, seine Teamkollegen erbrachten eine solide Leistung, die jedoch nur für Rang sechs reichte. Damit schnitten sie jedoch dieses Jahr um zwei Plätze besser ab als im Vorjahr.

Im tschechischen Team konnte heute vor allem Roman Koudelka überzeugen. Er sprang 99 und 101,5 Meter und war damit vor Lukas Hlava bester Tscheche. Nach Rang vier in Zakopane erreichte das Team im Schwarzwald den fünften Platz.

US-Amerikaner überraschend im Finale

Für die Amerikaner war es bereits ein Erfolg, das Finale zu erreichen. Sie profitierten dabei allerdings auch von den Disqualifikation im slowenischen und im kasachischen Team.

Morgen findet zum Abschluss des Wochenendes in Hinterzarten ein Einzelspringen statt. (akl)

Verlinkte Galerie zu diesem Artikel:

Foto: Kathrin Baur / SKIJUMPING.de
Foto: Marco Ries / SKIJUMPING.de
Foto: Marco Ries / SKIJUMPING.de




veröffentlicht: 06.08.2011

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Übersicht der bisher geschriebenen Kommentare:

Seiten (1): [1]

Tobi | 07.08.2011 | 19:35:41

@ mf

Das mit dem 5. Platz war der gleiche blöde Kommentar wie rafa gegeben hat, dass Österreich bald auf Platz 2 Liegen würde...
War nicht ernst gemeint... Aber wenn drei von den vier besten nicht da sind und sie dan trotzdem gewinnen, dann heißt das Österreich hat ein guter Nachwuchs... :D = Breites Grinsen

Ehm. Ich würde sagen, dass die Deutschen und die Polen sich in nächster Zeit duelieren werden...
Die Polen zeigen eine betrachtliche Leistung, das muss man schon sagen...


mf | 06.08.2011 | 23:28:04

@rafa Ich konnte die Ironie rauslesen, aber manche halt net. Wank, Freund, Freitag, Schoft ist das Team der Zukunft, auf gehts DSV Adler


mf | 06.08.2011 | 23:25:32

@Tobi Österreich hatte keinen Schlierenzauer, und wir hatten einen angeschlagenen Freund und bei uns fehlt auch noch Neumayer mit einen fitten Freund, und mit Neumayer sind wir nach Österreich die zweitstärkste Nation. Und dein Kommentar Deutschland ist bald nur noch 5 Stärkste Skisprungnation sprich nicht der realität Nenne mir noch eine Nation die das DSV Team einen Podestplatz streitig machen kann.


sunshine | 06.08.2011 | 22:48:29

das ist mir völlig egal wo die deutschen sind. aber es war auch mal genau anders herum, deutschland 1, österreich 4. das sollte dir mal bewusst sein. und das ganze kann sich auch schnell wieder drehen, vllt nicht das deutschland auf platz eins kommt aber polen! außerdem ist koch wohl auch nicht mehr der beste sonst wär er nicht in zakopane 34. gewesen. naja und das loitzl auch nicht mehr die beste form hat das hat man ja schon letzte saion gesehen!! also dein "wunderteam" ist wohl nicht mehr so dolle!


Tobi | 06.08.2011 | 21:59:25

@ Rafa

HAHA!!!
Nur, dass du vergessen hast, dass Schlierenzauer, Loitzl und Koch nicht dabei waren (also das halbe Wunderteam)...
Dann wird es wie immer... Fast immer so um die 20-120 Punkte Vorsprung...

Für die Deutschen wird es immer enger... Die haben sich eig. immer ganz gut auf Platz 2 gehalten... Jetzt Platz 4...???
Hmm... Vieleicht wird es bald Platz 5....


rafa | 06.08.2011 | 20:43:16

wird aber immer enger für die ösis und bald sind sie nur noch platz 2!


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Schlierenzauer
1267 P.
03
Kofler
1203 P.
04
Ito
1131 P.
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1078 P.
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1031 P.
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Morgenstern
1014 P.
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857 P.
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Kranjec
829 P.
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Nationencup 2011/2012 (M)
01
Österreich
6935 P.
02
Norwegen
4530 P.
03
Deutschland
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04
Slowenien
3412 P.
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2827 P.
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Polen
2638 P.
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Tschechien
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Russland
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Weltcup 2011/2012 (F)
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Hendrickson
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Continentalcup 2011/2012 (M)
01
Stjernen
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Gangnes
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03
M. Hayböck
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Continentalcup 2011/2012 (F)
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Iraschko
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Vtic
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Takanashi
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Sommer-Grand-Prix 2011
01
Morgenstern
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Stoch
505 P.
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Hilde
443 P.
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Schlierenzauer
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Zyla
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