Sommer-Grand-Prix: "Immer wieder, immer wieder, immer wieder Österreich", singen die zahlreichen ÖSV-Fans in HInterzarten. Die Mannschaft von Cheftrainer Alexander Pointner konnte auch das zweite Teamspringen des Sommers eindrucksvoll für sich entscheiden. Auch die zweitplatzieren Polen konnten überzeugen. Weniger gut lief es für die deutsche Mannschaft, die hinter Norwegen auf einen enttäuschenden vierten Platz kam. SKIJUMPING.de präsentiert die Stimmen zum Sommer-Grand-Prix am 6. August 2011:
Thomas Morgenstern (AUT): "Ein Tadelloser Wettkampf von der gesamten Mannschaft, bei mir war natürlich besonders der zweite Sprung sehr vielversprechend. Ich finde es genial, dass wir auch mit diesem neuen Team den Sieg erreichen konnten. Es ist sehr wertvoll, wie wir zusammengearbeitet haben und ich denke, dass sich jeder Einzelne ein gutes Gefühl für weitere Aufgaben holen konnte."
Andreas Kofler (AUT): "Ich bin sehr zufrieden, wie ich heute meinen Job erledigen konnte. Nach der total verpatzten Quali von gestern, musste ich doch mit einiger Unsicherheit fertig werden. Heute wieder normale, gute Sprünge zu zeigen war mir sehr wichtig. Damit ist meine Anwesenheit beim Sommer GP nun wohl wieder für einige Zeit beendet, ich werde mich nun wieder rein mit Training beschäftigen."
Michael Hayböck (AUT): "Ich bin mit meiner Leistung heute absolut zufrieden. Manchmal habe ich noch Probleme, meine Trainingsleistungen auch im Wettkampf zu bringen. Das hat heute super geklappt, womit ich mein Hauptziel auf jeden Fall erreicht habe. Jetzt muss ich eigentlich nur noch dort anschließen und diesen Weg weiter gehen. Mal schauen, was sich in den Einzelspringen ergibt."
Manuel Fettner (AUT): "Ich glaube, dass ich und wir alle einen super Wettkampf abliefern konnten. Das war für mich gleichzeitig ein sehr guter Einstieg in die Wettkampsaison. Jetzt kommen für mich noch drei Einzelwettkämpfe, in denen ich meine Leistung bringen möchte."
Kamil Stoch (POL): "Meine Sprünge waren heute nicht so gut, aber mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Bis zum Ende war es ein fantastischer Kampf um den Sieg. Wer hätte gedacht, dass wir es schaffen, gegen Österreich bis zum letzten Sprung zu kämpfen?"
Tom Hilde (NOR): "Ich spüre noch immer Schmerzen, aber ich kann währned dem Sprung damit umgehen. Ich weiß, dass bei mir physisch alles in Ordnung ist. Norwegen konnte eine Verbesserung vom siebten Platz in Zakopane zum dritten Platz heute aufzeigen. Wir können in diesem Sommer nur durchschnittliche Ergebnisse erwarten, weil wir bisher noch nicht so viele Sprünge absolviert haben. Aber mit unserem neuen Trainer sind wir auf einem guten Weg." (mrs)