
Der Europa-Park Rust gilt nicht nur unter Touristen sondern auch unter Skispringern als beliebtes Ausflugsziel, speziell nach dem Sommer-Grand-Prix im nur 60 Kilometer entferntem Hinterzarten. Am Montag war die polnische Mannschaft im Freizeitpark zu Gast, am Dienstag war es dann das ÖSV-Team von Cheftrainer Alexander Pointner. Der Hauptsponsor der Sommer-Skispringen im Schwarzwald lud die österreichische Mannschaft bereits zum zweiten Mal zu einem Tag voller Adrenalin und Action.
"Ich liebe solche Vergnügungsparks, die Action ist genau das Richtige für mich. Je schneller und extremer eine Achterbahn ist, desto mehr Freude habe ich", erklärt Thomas Morgenstern. "Wir haben uns gestern im Europa-Park einen Spaß gemacht und mich mit einem Stressmessgerät verkabelt. Das Ergebnis war dann auch für mich überraschend, denn am meisten hat mich das Hetzen von einer Bahn zur nächsten belastet. Während der Fahrten war alles im grünen, also erholsamen Bereich."
Nur vier ÖSV-Skispringer in Courchevel
Nach dem Ausflug in den Freizeitpark ging es mit dem Tourbus in einer Nachtfahrt Richtung Courchevel. Dort absolviert das Team von Alexander Pointner am Mittwoch ein freies Training auf der Olympiaschanze von 1992, bevor am Donnerstag das offizielle Training und die Qualifikation auf dem Programm steht. Der Österreichische Skiverband schickt dort neben Thomas Morgenstern nur Manuel Fettner, Michael Hayböck und Andreas Strolz an den Start. (mrs)
Foto: Europapark