Sommer-Grand-Prix: Andreas Wank hat die Qualifikation für das morgige Sommer-Grand-Prix-Springen in Courchevel gewonnen. Mit einem Satz auf 120,5 Meter und 116 Punkten verwies er den Finnen Kalle Keituri (119,5 m; 110,7 P.) sowie den überraschend starken Ilja Rosliakov (119,5 m; 110,2 P.) aus Russland auf die Plätze zwei und drei. Für den Deutschen Wank ist es der zweite Qualifikations-Sieg in Folge – bereits vor einer Woche in Hinterzarten hatte er die Ausscheidung gewonnen.
Vier Deutsche qualifiziert – Freitag im Training sehr stark
Während die ersten Springer der Qualifikation noch teilweise Aufwind genossen, musste der Großteil des Starterfelds bei mitunter starkem Rückenwind vom Bakken gehen. Das veranlasste die Jury, den Anlauf insgesamt drei Mal zu verlängern - selbst vor den bereits vorqualifizierten Springern. Probleme mit der Brise von hinten hatten mit Ausnahme von Kalle Keituri besonders die Finnen: Gleich drei ihrer fünf Springer verpassten den Einzug in den morgigen Wettkampf. Namentlich sind dies Kai Kovaljeff, Jarkko Maeaettae und Olli Muotka.
Auch der Deutsche Pascal Bodmer hatte seine Mühe mit den Bedingungen: Als 48. der Qualifikation muss er das Springen morgen als Zuschauer verfolgen. Besser machten es im DSV-Team neben Sieger Wank Stephan Hocke (7.) und Maximilian Mechler (16.), die sich mit soliden Sprüngen in den Wettbewerb sprangen. Ohnehin dabei ist Richard Freitag, der in der Gruppe der Vorqualifizierten zwar einen eher schwächeren Versuch zeigte, jedoch mit der Bestweite im ersten Trainingsdurchgang andeutete, dass sein dritter Platz von Hinterzarten kein Zufallsprodukt war.
Takeuchi mit Bestweite unter den Vorqualifizierten
Das bisherige Non-Plus-Ultra der Sommer-Saison, Österreichs Thomas Morgenstern, meldete auch heute wieder seine Ansprüche auf den Sieg an. Seine 125 Meter stellten zwar keine Bestweite dar – jedoch hatte der Kärntner zuvor den zweiten Trainingsdurchgang gewonnen. Am weitesten sprang unter den Vorqualifizierten der Japaner Taku Takeuchi, der mit 128,5 Metern ein Ausrufezeichen setzte. Auch Vladimir Zografski und Robert Kranjec zeigten weite Sprünge.
Der eigentliche Wettbewerb geht morgen, Freitag, um 18.15 Uhr über die Bühne. Bereits um 17 Uhr startet der Probedurchgang. (jar)
Foto: Tadeusz Mieczynski