Sommer-Grand-Prix: Trotz harter Konkurrenz von Richard Freitag und Kamil Stoch war der Österreicher Thomas Morgenstern heute beim Springen in Courchevel wieder das Maß der Dinge: Mit nunmehr 500 Punkten in der Gesamtwertung des Sommer-Grand-Prix ist er weiterhin ungeschlagen, wenn ihm auch Richard Freitag heute deutlich auf die Pelle gerückt ist. Als lachender Dritter hat Kamil Stoch noch einen Schanzenrekord aus dem Hut gezaubert und Standing Ovations von den Zuschauern erhalten. SKIJUMPING.de präsentiert die Stimmen zum Sommer-Grand-Prix am 13. August 2011:
Thomas Morgenstern (AUT): "Ich bin heute sehr zufrieden. Ich schaffe es, mich vom Training zum Wettkampf kontinuierlich zu verbessern. Diese Schanze ist sehr groß und anfällig, man weiß nie was ein bisschen Wind oder Veränderung der Startluke bewirken, aber am Ende hat die Jury einen tollen Job gemacht. Für einen kurzen Moment habe ich darüber nachgedacht ob ich vielleicht zum sechsten Mal in Einsiedeln gewinnen kann, aber darum geht es letztlich nicht. Dort wird Simon Ammann wieder antreten und ich werde versuchen, meine besten Sprünge zu zeigen."
Richard Freitag (GER): "Es fühlt sich toll an. Ich konnte heute zwei gute Sprünge zeigen, auch wenn ich mich etwas darüber ärgere, dass die Landung beim zweiten Sprung nicht perfekt war. Im Grunde bin ich aber zufrieden und ich hoffe, dass es in Einsiedeln so weiter geht. Ich kenne die Schanze dort nicht, aber ich werde versuchen dort gute Sprünge zu zeigen und freue mich schon auf den Wettkampf."
Kamil Stoch (POL): "Ich bin sehr glücklich über meine guten Sprünge heute, aber letztendlich bin ich nicht so zufrieden mit dem Ergebnis. Ich hatte mir etwas mehr erhofft. Als ich im zweiten Durchgang so weit gesprungen bin habe ich darüber nachgedacht, ob ich einen Telemark setzen soll oder nicht. Ich fange an mich ein bisschen darüber zu ärgern, dass ich von Morgi immer so knapp geschlagen werde, aber es war ein toller Wettkampf." (ssa)