Continentalcup: Nachdem bereits gestern der erste Wettkampf im Rahmen des Continentalcups auf der Ochsenkopfschanze in Bischofsgrün stattgefunden hatte, konnten die Zuschauer vor Ort am heutigen Sonntag erneut die Weltelite des Damenskispringens bestaunen. Den Sieg holte sich erneut die Französin Coline Mattel (70,5 und 65,5 m; 250,2 P.), dahinter folgt ihr die Japanerin Sara Takanashi (67,5 und 66 m; 241,2 P.). Auf Rang drei landete Eva Logar aus Slowenien (68 und 65,5 m; 234,7 P.).
Starke Sloweninnen - Italien nur Mittelmaß
Wie bereits gestern konnten auch heute die Springerinnen aus Slowenien eine starke Mannschaftsleistung abliefern und stellten mit sechs Finalistinnen erneut die zweitstärkste Mannschaft hinter Deutschland. Der Podestplatz von Eva Logar ist somit absolut verdient, folgen ihr doch auf Rang vier und fünf ebenfalls zwei Teamkameradinnen. Nicht zu schlagen war jedoch wiedermal Coline Mattel, die sowohl den ersten als auch den zweiten Durchgang dominierte. Die Italienerinnen hatten sich dieses Wochenende sicher auch anders vorgestellt, außer Elena Runggaldier konnte keine den Erwartungen wirklich gerecht werden, was zur Folge hat, dass besonders Evelyn Insam und Lisa Demetz in der Gesamtwertung Plätze abgeben müssen.
Enttäuschung für Finnland und Österreich
Für die Athletinnen aus Finnland war der Tag eine Enttäuschung. Keine der vier angetretenen Damen konnte das Finale erreicht. Das selbe Schicksal ereilte die Österreicherinnen, die heute wieder keine Springerin ins Finale bringen konnten. Zudem wurde Chiara Hölzl nach dem ersten Durchgang auch noch wegen zu langer Ski disqualifiziert.
Wieder gute DSV-Leistung
Auch heute war wieder eine nationale Gruppe am Start, die diesmal aus nur sieben Springerinnen bestand, da Veronika Zobel gestern den Sprung ins Finale geschafft hatte und deswegen nun im regulären Springerfeld starten durfte. Aus der nationalen Gruppe war Lucienne Höppner die einzige, die sich ins Finale springen konnte. Sie wurde am Ende 30. Insgesamt konnten die deutschen Damen erneut eine ordentliche Mannschaftsleistung abliefern und sich zeitweise zu vier an der Spitze breit machen. Aus dem Nationalteam musste einzig Jenna Mohr als 33. das Finale als Zuschauer verfolgen. Beste Deutsche war heute Katharina Althaus auf Rang sieben, gefolgt von Anna Häfele auf Platz acht. Die Ränge zwölf bis 15 belegen Carina Vogt, Anna Rupprecht, Juliane Seyfarth und Melanie Faisst, dann folgt auf Platz 17 mit Ramona Straub gleich die nächste Deutsche. Für Svenja Würth wurde es heute Rang 22, Veronika Zobel ersprang sich einen achtbaren 25. Platz.. Ulrike Grässler kam an diesem Wochenende nicht so gut zurecht, sie erreicht heute nur Platz 28.
Der Continentalcup zieht weiter nach Oberwiesenthal, wo am kommenden Freitag und Samstag die nächsten Wettkämpfe anstehen. (ssa)