
Es war eine Schrecksekunde für Tom Hilde: Beim Training in Hinterzarten löst sich kurz vor der Landung sein rechter Skier aus der Bindung, er stürzt (
SKIJUMPING.de berichtete). Dieses Ereignis nimmt der norwegische Skiverband nun zum Anlass, um eine Verschärfung der Regularien des Internationalen Skiverbandes FIS in Sachen Bindung zu fordern.
Wie Cheftrainer Alexander Stöckl gegenüber SKIJUMPING.de erklärte, habe Hilde einen neuen Schuh ausprobiert. Dabei sei "die Kombination aus Schuh und Bindung nicht stabil genug" gewesen, so Stöckl. Dennoch sei festzustellen, dass es gerade in den vergangenen Monaten – seitdem Simon Ammann mit seiner neuen Bindung die Skisprungszene nach den Olympischen Spielen in Vancouver unter Zugzwang setzte – eine Häufung an Unfällen und schwierigen Verletzungen gebe.
Norwegens Sportdirektor fordert klare Standards
"Es geht auf Kosten der Sicherheit", sagte Norwegens Sportdirektor Clas Brede Brathen der Zeitung VG. Vor allem er pocht nun darauf, dass klare Regularien und Standards für dieses wichtige Element der Skisprung-Ausrüstung geschaffen werden.
Bertil Palsrud, Verantwortlicher der FIS, erklärte laut VG, dass man in engem Kontakt mit den Herstellern von Sprungskiern, Bindungen und Schuhen stehe, um möglichst große Sicherheit gewährleisten zu können. "Die Bindungen sollten sich lösen, um Unfälle zu vermeiden. Aber natürlich nicht in der Luft", so Palsrud. (mrs)
| Marcel | 23.08.2011 | 09:33:06 |
@ mf
Ein paar Springer... So etwas könnte jedem passieren, wenn er beim Telemark mit dem Fuß nicht soweit aus der Bindung kann ... :O
Klar schafft die Bindung einen Vorteil in der Luf, aber das Risiko ist auch dementsprechend hoch ... :O
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| . | 22.08.2011 | 19:54:28 |
naja der ösv will das ja schon länger. sowohl springer (wie zB schlierenzauer), als auch trainer und verantwortliche (zB vettori) haben schon des öfteren darauf aufmerksam gemacht, dass die bindungssysteme bessere geregelt sein sollten. aber da wirds ja immer gleich als nörglerei bezeichnet...
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| mf | 22.08.2011 | 17:13:03 |
@Marcel Die Springer die mit dem Neuen Bindungssystem nicht zurechtkommen sollen halt das alte verwenden. Nur weil EIN PAAR SPRINGER es nicht beherrschen muss es nicht gleich ein Aufstand geben.
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| Marcel | 21.08.2011 | 14:23:09 |
sorry, der smilie sollte ): so sein xD
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| Marcel | 21.08.2011 | 14:22:02 |
Das neue Bindungssystem ist ja ganz schön und gut, aber man sieht bei Schlierenzauer, dass es überhaupt nicht nötig ist um weite Sprünge zu zeigen...
Und es ist verdammt schwer und gefährlich zu springen... :OO
Wie viele Kreuzbandrisse hat es letzte Saison gegeben?
2 oder 3... Und alle waren ca. zu 70% wegen dem Bindungssystem... :O
Und so etwas MUSS NICHT sein... Die FIS sollte sich wirklich mal ein paar Gedanken über das machen (was die ziemlich sicher schon machen :O )
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| Cormine1986 | 20.08.2011 | 21:59:49 |
Egal ob er es ausprobieren wollte oder nicht - es gibt haufenweise Regeln für Anzüge, Werbung usw. aber nicht für das wichtigste - die Verbindung von Skier und Schuh. Auch vorher gab es schon Stürze, aber da hat sich doch meistens der Skier gelöst. Hier geht es wohl um die Frage: so weit wie möglich oder doch eher kürzer, aber sicher springen.
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| Lara | 20.08.2011 | 14:12:41 |
Tom Hilde MUSSTE dieses Schuh-Bindunssystem bestimmt nicht ausprobieren !!
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