Continentalcup: Das Continentalcup-Wochenende in Oberwiesenthal ging heute mit einem weiteren Wettkampf zuende. Siegerin wurde Daniela Iraschko aus Österreich mit Sprüngen auf 104 und 97,5 Meter und 252,5 Punkten. Dahinter folgt auf Rang zwei Ema Klinec aus Slowenien, die sich mit Weiten von 101,5 und 95 Metern insgesamt 243 Punkte sicherte. Das Podest komplettiert die Französin Coline Mattel, sie sprang auf 98 und 95 Meter, was 235 Punkte bedeutete.
Iraschko und Klinec in Favoritenrolle
Bereits nach dem Probedurchgang war klar, welche beiden Springerinnen heute die heißesten Kandidantinnen auf den Sieg sein werden: Die Slowenin Ema Klinec und die Österreicherin Daniela Iraschko flogen der Konkurrenz förmlich davon. Ähnlich verlief es dann auch im ersten Durchgang, wobei hier Iraschko die Nase vorne hatte. Dies änderte sich auch im Finale nicht, obwohl Ema Klinec sich deutlich vor Coline Mattel setzen konnte war Daniela Iraschko heute nicht zu schlagen.
Österreicherinnen überholen Konkurrent - Italien im Leistungstief
Jacqueline Seifriedsberger, Siegerin im gestrigen Springen, landete heute auf Rang 5. Damit konnten sich Iraschko und Seifriedsberger nach nur zwei Wettkampfteilnahmen bereits auf die Ränge neun und elf in der Gesamtwertung schieben. Nachdem die Italienerinnen zu Beginn der Continentalcup-Serie mit sehr guten Leistungen brillierten, verliert die Mannschaft zunehmend an Substanz. Besonders deutlich wird diese Entwicklung bei Evelyn Insam und Lisa Demetz: Während Demetz mit Rang 30 noch einen mageren Punkt ergatterte, musste Insam als 36. das Finale von außen anschauen.
Deutsches Team wieder nur Mittelmaß
Auch heute konnten die deutschen Damen der Konkurrenz keinen Schrecken einjagen. Beste Deutsche wurde Anna Häfele auf Rang zwölf, Jenna Mohr und Juliane Seyfarth belegen die Plätze 21 und 22. Melanie Faisst, Svenja Würth und Carina Vogt folgen auf den Rängen 24 bis 26. Ramona Straub und Ulrike Grässler auf den Positionen 31 und 32 verpassten das Finale knapp.
Nun können sich die Damen erstmal ein bisschen Ruhe gönnen, ehe es am 10. und 11. Septermber in Trondheim weitergeht. (ssa)
Foto: ÖSV / mirjageh.com