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Tom Hilde dominiert Training in Hakuba - Wank stark

Sommer-Grand-Prix: Während viele Springer zugunsten eines individuellen Trainingsprogramms auf die anstrengende Reise nach Japan verzichteten, ließ sich zumindest der ein oder andere Top-Athlet die Gelegenheit auf Podestplätze und Sommer-Grand-Prix-Punkte in Fernost nicht nehmen. Aufgrund des nur 40 Starter aus elf Nationen umfassenden Teilnehmerfeldes nutzten die Springer die heutige Qualifikation in Hakuba offiziell als dritten Trainingsdurchgang und sind somit alle für den Wettbewerb am morgigen Freitag qualifiziert.

Vor allem die jungen Athleten der jeweiligen Teams bekommen in Hakuba die Chance, Leistungen zu zeigen. Einzig Team Austria schickte in diesem Jahr keinen einzigen Springer nach Asien. Obwohl Thomas Morgenstern ein häufiger Gast bei Wettbewerben in Japan ist, verzichtete auch er diesmal auf einen Start. Sein Vorsprung in der Gesamtwertung des Sommer-Grand-Prix dürfte auch nach den Wettkämpfen in Asien deutlich bleiben, da sich nur drei Athleten der Top-Ten in Hakuba befinden.  

Hilde wird Favoritenrolle gerecht - Ito und Fannemel stark

Aus Sicht der zehn gestarteten Lokalmatadore aus Japan machte besonders Daiki Ito im ersten Trainingsdurchgang mit einem Sprung auf 129,5 Meter auf sich aufmerksam. Ebenfalls ein guter Versuch gelang dem jungen Norweger Anders Fannemel, der sich am Ende dieses Durchgangs hinter Ito und seinem Teamkollegen Tom Hilde auf Rang drei einreihte. Hilde, der im Gesamtklassement an diesem Wochenende durch das Fernbleiben der anderen Athleten als Erster platziert ist, zeigte mit 128,5 Metern nach verkürztem Anlauf von Beginn an seine Ambitionen auf den morgigen Sieg.

In der zweiten Trainingsrunde übernahm Taku Takeuchi die Rolle des besten Japaners und sprang nach einem guten Versuch unter die besten Drei dieses Durchgangs - vor Jure Sinkovec und hinter dem erneut starken Tom Hilde. Andreas Stjernen und Johan Remen Evensen fanden im Vergleich zu ihrem jüngeren Kollegen Anders Fannemel das Gefühl für die Anlage noch nicht.

Der statt der Qualifikation ausgetragene dritte Trainingsdurchgang offenbarte abschließend keine Überraschungen - diesmal bildeten Andreas Wank, Daiki Ito und Shohei Tochimoto das Trio an der Spitze, auch Jure Sinkovec und Anders Fannemel zeigten in dieser Runde wieder weite Sprünge. Nach zwei sehr guten Versuchen ließ Tom Hilde den dritten Trainingsdurchgang als Einziger aus. Zweifelsfrei wird der Sieg am morgigen Tag über ihn führen, nachdem er erwartungsgemäß seine Leistungen der zurückliegenden Wochen bestätigte.

Nur zwei deutsche Starter - Wank weiterhin in sehr guter Form

Während Andreas Wank bei den vorangegangenen Wettkämpfen seine derzeit gute Form bereits mehrfach unter Beweis stellen konnte, ist es für Michael Neumayer die erste Teilnahme am diesjährigen Sommer-Grand-Prix. Er hatte sich in den vergangenen Wochen verstärkt seinem Studium gewidmet und zudem ein individuelles Training bestritten. Beide Athleten kamen gut mit der Schanze in Hakuba zurecht, besonders Andreas Wank zeigte große Weiten in allen Durchgängen. Er beendete das Training am heutigen Tag mit den Rängen vier, vier und eins, Michael Neumayer reihte sich auf den Plätzen 26, sieben und sechs ein.

Weiter geht es für die Springer am morgigen Tag mit dem Probedurchgang um 10 Uhr MEZ, bevor eine Stunde später der erste von zwei Einzelwettbewerben beginnt. (mst)



veröffentlicht: 25.08.2011

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Übersicht der bisher geschriebenen Kommentare:

Seiten (1): [1]

@mf | 25.08.2011 | 16:21:13

Ja das stimmt schon, wie ich sagte es ist weit weg und so. Trotzdem würde ich es besser finden wenn die Springer auch mal nach Japan fahren würden. Ist ja auch nur einmal in der Saison dann kann man so eine Reise auch mal auf sich nehmen.


mf | 25.08.2011 | 16:02:47

@an letzdem Kommentar: Also wenn ich Skispringer wäre ich würde auch nicht im Japan Springen. Schon alleine die ganzen Reisestrapatzen nehmen einige verständlicher weiße nicht auf sich


@mf | 25.08.2011 | 13:58:33

Also ich finde die nicht überflüssig. Ich finde es richtig schade, das keiner nach japan fliegt. Ja klar ist es weit weg, aber die Japaner sind auch immer in Europa und Japan gehört genau zum Weltcup oder Sommer Grand Prix Kalender wie Hinterzarten oder Einsiedeln. Die springer sollten Japan nicht immer auslassen.


mf | 25.08.2011 | 13:36:29

Ich finde die Sommer GP Wettbewerbe in Japan überflüssig, weil es starten sowiso nicht die besten entweder man startet in Europa oder man soll es gehen lassen.Juhu Neumi springt wieder


? | 25.08.2011 | 11:01:22

Oh vielen vielen Dank für die schnelle Antwort!!! :) = Normaler Smile


SKIJUMPING.de | 25.08.2011 | 10:44:21

@?: Da hast du natürlich völlig Recht. Daher wird anstatt der Qualifikation ein dritter Trainingsdurchgang durchgeführt.

Ihre
SKIJUMPING.de-Redaktion


? | 25.08.2011 | 10:27:35

Bin ich doof und kapier es nicht? Warum gibt es denn eine Qualifikation wenn eh bloß 40 Athleten starten?

Haha, hä? Irgendwie ergibt das in meinem Kopf keinen Sinn :P = Ätsch!


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