Sommer-Grand-Prix: Für die russische Mannschaft ist der diesjährige Sommer-Grand-Prix beendet, sie werden an den letzten beiden Wettbewerben in Hinzenbach und Klingenthal nicht teilnehmen. "Das ist eine total falsche Entscheidung der Verbandsspitze. Die russische Mannschaft stand kurz davor, einen fünften Quotenplatz für den Weltcup zu bekommen und die letzten beiden Skispringen hätten uns sehr weitergeholfen", bedauert Alexander Sviatov, der nun offiziell als Cheftrainer in Russland zurückgetreten ist, in einem Interview mit 'skijumping.ru'. "Es wäre ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg, die Weltspitze des Skispringen zu erreichen, den man nun leider verpasst."
Sviatov unzufrieden mit Verbandsentscheidung
Sviatov betont, dass die Skispringer nun vor einem großen Umbruch stehen. "Der Trainerstab wird komplett ausgetauscht. Auch der Trainingsplan der Mannschaft wird drastisch verändert. Alle Pläne, die den Herbst in Sachen Continentalcup und Sommer-Grand-Prix betreffen, wurden gekippt", wird Sviatov der Verbandsführung vor.
Zu den genauen Gründen seines Rücktritts wollte sich der Russe bislang noch nicht äußern, er werde dies aber in den nächsten Tagen oder Wochen nachholen. Konkrete Pläne für seine eigene Zukunft habe Sviatov noch nicht, er sei aber nicht davon abgeneigt, den russischen Skisprungsport auch in Zukunft zu unterstützen – allerdings in einer anderen Position. (mrs)
Foto: Tadeusz Miecznyski