
Die polnische A-Mannschaft sowie einige Nachwuchsspringer beendeten am Donnerstag ihr dreitägiges Trainingslager in Zakopane. Das berichtet die Webseite skijumping.pl. Auch Thomas Morgenstern nahm an dem Training teil (
SKIJUMPING.de berichtete), wodurch die Polen eine gute Möglichkeit zum Leistungsvergleich geboten bekamen. Laut Cheftrainer Lukasz Kruczek stachen vor allem Kamil Stoch und Maciej Kot heraus, die momentan die Spitze des polnischen Teams bilden. Bei den Junioren machte Grzegorz Mietus auf sich aufmerksam.
Lob für Piotr Zyla
Bis auf Stefan Hula, der sich nach einer Knieoperation in der Rehabilitation befindet, plagen Kruczek keine Verletzungssorgen. Hula konnte noch nicht am Training teilnehmen und wird zunächst mit Kraftübungen beginnen, wenn er wieder fit ist. Auch die Athleten, die an den Sommer-Grand-Prix-Springen in Hakuba und Almaty teilnahmen, verpassten das Trainingslager. Mit den Leistungen von Piotr Zyla bei den Wettkämpfen in Asien zeigte sich Kruczek zufrieden: "Für Piotr war die Tatsache, dass er wiederholt gut gesprungen ist, noch wichtiger als das Resultat. Er zeigte stabile Sprünge und war in der Lage diese zu wiederholen, was in guten Ergebnissen resultierte.“
Vor den nächsten Skispringen im Rahmen des Sommer-Grand-Prix in Hinzenbach und Klingenthal wird die polnische Mannschaft weitere Trainingslehrgänge in Wisla und Szczyrk absolvieren. (akl)