
Seit wenigen Tagen befindet sich die österreichische Mannschaft im Trainingslager in Lillehammer, während es die Norweger nach Stams und Innsbruck verschlagen hat. Beide Nationen ziehen nun eine erste Bilanz und berichten von ihren Fortschritten im Rahmen der Saisonvorbereitung. "Die ersten Trainingseinheiten auf den Schanzen sind gemacht, und wie immer ist es in Norwegen sehr cool. Es ist einfach meine Welt, wo ich mich irrsinnig wohl fühle", gibt Gregor Schlierenzauer auf seiner Homepage bekannt.
Auch sein Teamkollege Thomas Morgenstern freute sich nach anspruchsvollen Einheiten im slowenischen Kranj anschließend auf die Trainingswoche im Norden. "Die zwei Tage in Kranj waren sehr gut! Die Bedingungen waren genauso, wie ich es wollte. Sprich sehr schwierig, mit wechselndem Auf- und Rückenwind. Es war aber sehr interessant zu sehen, dass mein System bei allen Bedingungen gut funktioniert", berichtet er auf Facebook sowie seiner Homepage. "Ich bin auf einem guten Weg und sehr zufrieden mit dem momentanen Stand der Dinge!"
Team Norwegen mit abwechslungsreichem Programm in Österreich
Team Norwegen absolviert in diesen Tagen ein ebenfalls abwechslungsreiches Trainingsprogramm, sowohl auf den Sprunganlagen in Innsbruck und Stams als auch abseits der Schanzen. Nach guten Sprüngen in Stams zeigte sich Tom Hilde allerdings noch immer nicht versöhnlich mit der Schanze am Bergisel: "Innsbruck ist nach wie vor eine schwierige Schanze für mich und meine Sprünge waren auf keinem guten Niveau."
Dafür schätzte er das alternative Programm, das Cheftrainer Alexander Stöckl für die Springer arrangiert hatte. Bei einem Ausflug zu Lukas Steiner, einem der weltbesten Freerunner, genossen Hilde und seine Mannschaftskollegen die willkommene Abwechslung: "Es war ein tolles Erlebnis und wir haben einige Tricks gelernt!" Einen Tag später durfte sich die Mannschaft schließlich nach einer weiteren Sprungeinheit über einen freien Nachmittag freuen, wie Hilde auf seiner Webseite hinzufügt: "Einfach durch Innsbruck zu laufen und sich keine Gedanken über das Skispringen zu machen, war genau das, was ich gebraucht habe. Und nun bin ich fertig mit Innsbruck für diesen Sommer!" Am morgigen Freitag reist das norwegische Team zur nächsten Trainingsstation nach Garmisch-Partenkirchen. (mst)