Sommer-Grand-Prix: Der auf Platz sechs der Sommer-Grand-Prix-Wertung bestplatzierte Russe Pavel Karelin darf nicht an den Springen in Hinzenbach und Klingenthal teilnehmen. "Dank der Entscheidung von Verbandspräsident Uwarow bin ich nicht für die letzten zwei Wettkämpfe des Sommer-Grand-Prix nominiert. Das ist überraschend, weil ich sicherlich nicht der Schwächste war – ich bin einmal auf das Podest und dreimal in die Top Ten gesprungen. In Österreich und Deutschland hätte ich sicherlich gute Chancen“, äußerte sich Karelin. Des Weiteren betonte er, dass das Team gute Ergebnisse brauche um fünf statt wie bisher vier Startplätze im Weltcup zu erhalten. Cheftrainer Alexander Arefiev und Richard Schallert haben sich laut Karelin ohne Angabe von Gründen gegen ihn entschieden. Verbandspräsident Uwarow wollte sich zu den genauen Gründen nicht äußern.
Trotz auskurierter Verletzung keine Starterlaubnis
Nach dem Wettkampf in Almaty hatte Karelin zur Regeneration eine Woche in seiner Heimatstadt Nischni Nowgorod verbracht. Anschließend hatte er mit dem ehemaligen Cheftrainer Alexander Sviatov trainiert. "Dann habe ich eine kleine Verletzung erlitten. Erst haben wir einen Brief an den Verband gesendet, dass ich beim Trainingscamp nicht dabei sein kann. Aber ich habe gut trainiert, Krafttraining gemacht, hatte keine Verletzungsprobleme“, so Karelin. Er habe den Verbandsfunktionär Pumpjanskij in einem Telefonat nach der Möglichkeit einer individuellen Vorbereitung in Deutschland gefragt und eine positive Antwort erhalten. Am nächsten Tag jedoch habe er die Absage von Arefiev und Schallert erhalten, obwohl Karelin nach eigenen Angaben wieder fit gewesen sei.
Trotz dieses Rückschlags gibt sich die russische Nummer eins tapfer. "Ich gebe nicht auf. Ich werde bis zum Ende kämpfen und durch Ergebnisse zeigen, dass ich gut springen kann", so Karelin. (akl)