Sommer-Grand-Prix: Kamil Stoch konnte am Montagnachmittag, dem Tag der deutschen Einheit, das Finale des Sommer-Grand-Prix in Klingenthal für sich entscheiden. Mit Weiten von 140,5 und 135,5 Metern erzielte der Pole 279,3 Punkte und verdrängte damit Gregor Schlierenzauer (132 und 130,5 m; 254,1 P.) auf den zweiten Platz. Rang drei geht nach dem gestrigen Sieg in der Qualifikation an Roman Koudelka (251,4 P.) aus Tschechien, der bei leicht wechselnden Bedingungen 129 und 131 Meter weit sprang.
Schon im ersten Wertungsdurchgang legte Stoch den deutlichen Grundstein zum Sieg: Auch dank der guten Bedingungen konnte er mit 13,3 Punkten Vorsprung in den Finaldurchgang starten und letztendlich nicht nur alles klarmachen, sondern den Vorsprung auf eindrucksvolle 25,2 Zähler weiter ausbauen.
Severin Freund bester DSV-Skispringer
Für die deutschen Skispringer lief es eher mittelprächtig, auch angesichts der starken Trainingsleistungen am Vortag. Severin Freund platzierte sich als bester DSV-Skispringer mit Weiten von 127,5 und 124,5 Metern auf Platz sechs. Neben ihm konnten auch der überraschend starke David Winkler (16.), Michael Neumayer (18.), Martin Schmitt (27.) und Maximilian Mechler (28.) für den Finaldurchgang qualifizieren.
Ärgerlich für die 7.400 Zuschauer in der Vogtland Arena: Lokalmatador und Hoffnungsträger Richard Freitag kam bei schwierigen Windbedingungen über 116,5 Meter nicht hinaus, und schied als 41. ebenso wie Georg Späth (32.), Andreas Wank (38.), Felix Schoft (40.) nach dem ersten Wertungsdurchgang aus. "Es ist mein altes Problem, dass es mich oben etwas verdreht. Mir gelingt es noch nicht ganz, alles in den Griff zu bekommen. Das ist vorallem hier Zuhause ärgerlich. Das war nun ein Schlag auf den Deckel und daran müssen wir arbeiten", so Freitag nach seinem Sprung.
Team Norwegen enttäuscht, Italiener überraschen
Nicht zufrieden mit dem abschließenden Wettbewerb kann Norwegens Cheftrainer Alexander Stöckl sein. Tom Hilde, der zwischenzeitlich im diesjährigen Sommer-Grand-Prix in hervorragender Form sprang, erreichte nur Platz 26. Bester Norweger des heutigen Wettbewerbs: Rune Velta auf Platz 20.
Besser lief es für die Italiener: In Abwesenheit von Sebastian Colloredo, der derzeit mit Cheftrainer Roberto Cecon in Italien trainiert, konnten sich mit Davide Bresadola und Andrea Morassi immerhin zwei Athleten für den Finaldurchgang qualifizieren.
Nun steigen die verschiedenen Mannschaften wieder in die individuelle Wintervorbereitung ein. Zum ersten Kräftemessen des Winters kommt es dann beim Weltcup-Auftakt am 26. November im finnischen Kuusamo. Bereits eine Woche zuvor steigen die Athleten im Continentalcup in Rovaniemi in den Winter ein. (mrs)
| mf | 04.10.2011 | 17:38:57 |
@Skijumping Redaktion Auf der Liste "Sommer Grand Prix 2011" wird Severin Freund als Slowenischen Flagge aufgezeichnet, das ist nicht böse gemeint 
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| SKIJUMPING.de | 03.10.2011 | 19:27:55 |
@m., @Felix:
Vielen Dank für den Hinweis. Da ist uns ein redaktioneller Fehler unterlaufen, der natürlich umgehend korrigiert wurde.
Ihre SKIJUMPING.de-Redaktion
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| Felix | 03.10.2011 | 19:20:25 |
...und dasselbe gilt auch für Rune Velta. Er wurde immerhin bester Norweger am heutigen Tage - hat sich also vor Tom Hilde platziert.
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| m. | 03.10.2011 | 19:07:58 |
...ole marius ingvaldsen ist aber auch ein norweger und hat zumindest die finale runde erreicht 
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| Kathi | 03.10.2011 | 16:36:37 |
@ Bernd
Er war gestern auch schon um Welten besser als ein Morgenstern ...
Aber ich denke er wird es leider nicht mehr schaffen die 13 Punkte auf Kamil Stoch aufzuholen ...
Naja. ein zweiter Platz ist auch super ...
Schlieri <3
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| Bernd | 03.10.2011 | 14:27:10 |
Aber nur auch, weil ein Herr Morgenstern keine Lust hat hier zu starten.
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