
Bjoern Einar Romoeren kämpft derzeit mit Rückenproblemen, die ihn immer wieder zu Trainingspausen und dem Verzicht auf die Teilnahme an Wettkämpfen zwingen - zuletzt bei einem nationalen Springen am vergangenen Samstag in Trondheim (
SKIJUMPING.de berichtete).
Mögliche Gründe für den schmerzenden Rücken sieht Romoeren in einer Überstrapazierung. Die Konkurrenz im eigenen Team ist sehr stark, die Plätze im Auftaktspringen in Kuusamo hart umkämpft. Um für die kommende Saison perfekt gerüstet zu sein, habe Romoeren viele Sprünge auf Gras absolviert. "Ich habe meinen Rücken gezerrt und zu sehr strapaziert. Vielleicht habe ich es nicht ernst genug genommen, habe jedesmal zu viel und zu früh wieder gepuscht anstatt es ordentlich auszukurieren," erklärte er gegenüber dem norwegischen Fernsehsender NRK.
Gesundheit geht vor
Eine Trainingspause zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung für die anstehende Saison ist ein Dilemma. Falls Bjoern Einar Romoeren zu lange wartet, um den Rücken auszukurieren, verliert er wichtige Trainingszeit. Springt er zu früh wieder, kann der Schaden viel schlimmer werden. Der Sturz beim Sommer-Grand-Prix in Hinzenbach und ein kleiner Unfall im Aufzug in Steinkjer hätten die Probleme vertärkt - aus diesem Grund verzichtete Romoeren auf den Start am Samstag, saß aber bei den norwegischen Meisterschaften am Sonntag wieder auf dem Balken. Nun muss er einräumen, dass es vermutlich besser gewesen wäre, darauf zu verzichten: "Aber das ist das letzte Trainingscamp auf Gras und deshalb ist es wirklich wichtig, hier zu sein. So muss ich wohl nächste Woche auf dem Sofa liegen." (jrl)