
Die kommende Wintersaison startet in wenigen Wochen, da wagen viele schon einen Blick in die Zukunft: Wer wird wohl diesmal der dominierende Athlet sein? Vieles spricht auch diesmal für Thomas Morgenstern. Der Kärntner hatte im letzten Jahr bei fast allen wichtigen Springen die Nase vorn und auch im Sommer war er nur schwer zu schlagen.
Nur einer sieht diese Frage und die anstehende Saison gelassen: Morgenstern selbst. "Ich will Spaß haben", so kurz und bündig definierte er kürzlich bei einer Pressekonferenz seine Ziele für die kommende Zeit. Seine Rechnung ist einfach: Hat man Spaß am Springen und an seiner eigenen Entwicklung, dann werden Erfolge wie der Sieg des Gesamtweltcups oder der Vierschanzentournee schon passieren. Falls nicht, die Motivation ist mit den bereits errungenen Erfolgen ohnehin "ausreichend genug für die nächsten Jahre".
Koch will den Titel auf der Flugschanze
Ein klares Statement kommt dagegen von einem anderen Athleten aus dem österreichischen Lager: Martin Koch will sich den Titel des Skiflug-Weltmeisters auf der Flugschanze in Vikersund sichern. Um dieses Ziel zu erreichen, habe der Villacher an seiner körperlichen Gesundheit gearbeitet. In den letzten beidne Jahren hatte er mit Rücken- und Knieprobleme zu kämpfen und sich behandeln lassen. "Ich werde halt langsam alt", so sein scherzhafter Kommentar. (ssa)