
Am kommenden Freitag wird die neugebaute Normalschanze in der Oberstdorfer Erdinger Arena mit einem Training der deutschen Damen-Nationalmannschaft, dem B-Kader der nordischen Kombinierer und lokaler Nachwuchsathleten eingeweiht. Damit kann laut der Webseite skisprungschanzen.com nach nur sieben Monaten Bauzeit die neue HS-106-Schanze in Betrieb genommen werden.
Den ersten Sprung absolviert am heutigen Freitag der Kombinierer Johannes Rydzek, bevor Katharina Althaus und Georg Späth vom Bakken gehen.
Pluspunkt bei Bewerbung um die Weltmeisterschaften 2017
Die beinahe 30 Jahre alte K-90-Schanze war Ende März diesen Jahres abgerissen worden. Anschließend wurde ein etwa 6 Meter nach hinten versetzter und 20 cm erhöhter Schanzentisch errichtet. Ende Juli erfolgte der Wiederaufbau des Holzanlaufs, dessen Neigungswinkel von 37 auf 35 Grad verringert wurde. Zuletzt wurde im September eine kombinierte Anlaufspur für Sommer und Winter installiert.
Die knapp fünf Millionen teure Anlage könnte bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2017 genutzt werden, sofern Oberstdorf nach 1987 und 2005 erneut den Zuschlag erhalten sollte. (akl)