
Im Rahmen der Vorbereitungen für die näher rückende Wintersaison trainiert die polnische Mannschaft bereits auf Eisspur. Während eines Trainingslagers im österreichischen Hinzenbach konnte sich die Mannschaft von Cheftrainer Lukasz Kruczek auf das Sprunggefühl während des Winters einstimmen. Bei optimalen Verhältnissen absolvierten die Springer vergangene Woche täglich je zwei Einheiten auf der Schanze und widmeten sich zudem der Verbesserung von Motorik und Technik. Neben Kamil Stoch zeigten sich vor allem Dawid Kubacki, Tomasz Byrt und Stefan Hula in guter Form.
"Die Anlaufspur ist in Hinzenbach momentan so wie im Winter, ähnlich wie in Garmisch, Klingenthal oder Trondheim. Wir hatten dadurch einen Vorgeschmack auf den Winter. Das wirkt sich auf das Gefühl des Athleten während der Anfahrt aus. Hauptziel unserer Reise war, die Sportler dieses Jahr früher an de Unterschiede zwischen Sommer und Winter zu gewöhnen. Das ist gelungen, der erste Schritt ist getan", so der polnische Cheftrainer gegenüber 'skijumping.pl'. Nun würde die Umstellung auf das Wintergefühl auf größeren Schanzen folgen.
Erste Schneesprünge Mitte November
Die ersten Sprünge auf Schnee planen die Polen um den 15. November – dies allerdings nur, wenn es auch eine entsprechend präparierte Schanze zu diesem Zeitpunkt geben wird.
Die Mannschaft für den ersten internationalen Wettkampf des kommenden Winters – den Continetalcup-Auftakt in Rovaniemi (19./20.11.) – steht allerdings noch nicht fest. Wer hier startet, werden die polnischen Trainer bei einem Trainingslager der Junioren-Mannschaft festlegen. (abr)