
Der norwegische Skiverband gab gestern Abend auf seiner Webseite bekannt, dass der im März 2010 eingeweihte neue Holmenkollbakken bei einem Architekturwettbewerb den ersten Preis erhielt. Eine Jury aus Vertretern des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) und der Internationalen Vereinigung Sport- und Freizeitstätten (IAKS) zeichnete die Schanze in der Kategorie Sonderanlagen mit der Goldmedaille aus. Die Jury begründete ihr Urteil damit, dass der vom Kopenhagener Büro JDS Architects entworfene "Nye Holmenkollen Fyr" mit seinem qualitativ hochwertigen Design, das an seine Umgebung angepasst ist, den Bedürfnissen von Trainern und Athleten in optisch ansprechender Weise nachkommt.
Bereits die zweite Auszeichnung für den Holmenkollen
"Ich bin stolz und glücklich, dass die internationale Sportwelt die Schanze durch die Vergabe der Goldmedaille anerkennt. Dies ist eine verdiente Ehrung all jener, die für das Projekt gearbeitet haben", sagte die Finanzbeauftrage der Stadt Oslo, Kristin Vinje. Die Schanze sei für Athleten, Touristen und Einheimische gleichermaßen eine Attraktion.
Seit 1987 veranstalten das IOC und die IAKS mit Unterstützung des IPC alle zwei Jahre einen Architekturwettbewerb, in dem Sport- und Freizeitstätten ausgezeichnet werden, die Funktion und Design optimal verbinden und barrierefreien Zugang für Behinderte ermöglichen. Verliehen wird der einzige internationale Architekturpreis für bereits im Betrieb bewährte Sport- und Freizeitanlagen. In diesem Jahr wurden 133 Beiträge aus 36 Ländern eingereicht.
Im September hatte die Stadt Oslo für den neuen Holmenkollen bereits den "ECCS European Steel Design Award 2011" erhalten. (akl)