
Der von Verletzungen geplagte Ville Larinto hofft, bereits gegen Ende dieser Saison auf die Schanze zurückzukehren. Nach dem Kreuzbandriss, den der Finne sich beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen zugezogen hatte, war er bereits im Sommer ins Sprungtraining eingestiegen und erlitt nach einem weiten Sprung auf 117 Meter in Kuopio einen erneuten Bandriss, der eine schnelle Rückkehr in die Weltcup-Spitze fraglich machte. Nun äußerte sich der 21-Jährige gegenüber dem finnischen Sender YLE zuversichtlich: Zwar könne er noch nicht abschätzen, wann genau eine Rückkehr möglich werde, seinem Knie gehe es aber schon besser und die Rehabilitation verlaufe momentan ohne Probleme.
Hoffnung auf Weltcup-Einsätze
Es sei zwar sehr deprimierend gewesen, als das Knie im Sommer erneut operiert werden musste, dennoch wolle er nicht ständig darüber nachdenken. Wichtig sei nun der Glaube an sich selbst. "Ich habe noch die Möglichkeit irgendwann in der Weltspitze zu sein", blickt Larinto positiv in die Zukunft. "Jetzt muss ich schauen, wann die Ärzte die Erlaubnis geben, dass ich mit dem Springen anfange. Ich selbst hoffe sehr, dass das noch zu den letzten Wettkämpfen der Saison sein wird. Es wäre natürlich wunderbar Punkte zu sammeln."
Sein Knie fühle sich mittlerweile schon gut an und auch durch das leichte Training sammle sich darin keine Flüssigkeit mehr. Noch müsse er aber vorsichtig sein, damit es zu keinem erneuten Rückschlag komme. Eine gründliche Rehabilitation sei im Moment am wichtigsten. (abr)