
Der Generalsekretär des Deutschen Skiverbands (DSV), Thomas Pfüller, zieht auf der Webseite des Verbands eine Bilanz der vergangenen Skisprungsaison und nennt die Ziele für den Winter 2011/2012. "Die Skispringer haben ihre lange Talsohle durchschritten. Das dürfen wir nach den Ergebnissen des vergangenen Winters als Fazit festhalten", so Pfüller. "Dabei zählen aus unserer Sicht nicht nur die reinen Ergebnisse, sondern auch die Art und Weise, wie diese Resultate zustande kamen. Wir alle wissen zwar, dass es noch immer ein weiter Weg ist, aber inzwischen zeigt sich ganz deutlich, dass das Konzept von Bundestrainer Werner Schuster greift und immer mehr Früchte trägt."
Medaille bei Skiflugweltmeisterschaften eines der Ziele
Für die kommende Saison stehen für Pfüller neben den traditionellen Höhepunkten Vierschanzentournee und Team-Tour die Skiflugweltmeisterschaften in Vikersund im Fokus. Ziel des DSV ist eine Medaille. "Die Mannschaft hat sich deshalb im Sommer unter anderem auf der Schanze in Kuusamo vorbereitet. Diese Großschanze ist einer Skiflugschanze am ähnlichsten und deshalb ideal, um junge Athleten an die Herausforderung des Skifliegens heranzuführen", erläutert Pfüller die Herangehensweise.
In Bezug auf die aktuelle Verfassung der Mannschaft von Bundestrainer Werner Schuster sagte Pfüller, er sei zuversichtlich, dass sich Severin Freund nach seinem tollen Weltcup-Winter dauerhaft im elitären Kreis der zehn besten Skispringer etablieren kann. Zudem hoffe der DSV darauf, in Freunds Windschatten einen zweiten Springer entwickeln zu können, der in naher Zukunft ebenfalls in diese Bereiche vorstoße. Als Kandidat hierfür nennt Pfüller Richard Freitag, der beim Sommer-Grand-Prix einen hervorragenden Eindruck hinterlassen habe. "Neben Richard gibt es aber noch ein paar weitere hoffnungsvolle Kandidaten, denen ich im wahrsten Sinne des Wortes in absehbarerer Zeit den Sprung nach vorne zutraue", äußerte sich Pfüller.
Generationenumbruch soll 2013/2014 vollzogen sein
Insgesamt betrachtet sei die Mannschaft nach Ansicht des DSV-Generalsekretärs auf einem guten Weg. Der DSV hoffe, dass bis zur Saison 2013/2014 der Generationenumbruch vollständig und erfolgreich vollzogen ist. Derzeit rücke die junge Generation nach und die älteren Athleten würden durch den Druck motiviert. "Allerdings werden wir gerade bei diesen jungen Athleten in der anstehenden Saison sicherlich immer wieder ein paar Leistungsschwankungen erleben. Wir werden uns davon aber ganz sicher nicht verunsichern lassen, sondern weiter an unserer umfassenden und langfristig angelegten Ausbildung festhalten", so Pfüller.
Skispringerinnen sollen an Weltspitze herangeführt werden
Bei den Damen bestehe die Herausforderung für die kommende Saison und darüber hinaus darin, die noch junge Disziplin in ihren Gesamtstrukturen sinnvoll weiterzuentwickeln. Bundestrainer Andreas Bauer habe dabei die verantwortungsvolle Aufgabe, die DSV-Athletinnen an die Weltspitze heranzuführen. "Die Perspektiven sind sehr gut. Denn viele der momentan erfolgreichen jungen Springerinnen werden 2014 in Sotschi oder auch 2018 in Pyeongchang im besten Skisprungalter sein", gibt sich Pfüller zuversichtlich. (akl)
| Grete | 03.11.2011 | 16:38:40 |
Der Herr Generalsekretär meldet sich mit inhaltsleeren und absolut unqualifizierten Aussagen zu Wort. Treten Sie endlich ab und gehen Sie komplett zur IBU Herr Pfüller, die wartet schon drauf, von Ihnen runtergewirtschaftet zu werden. Das schaffen Sie ohne Mühe auch noch!
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| DSV Adler | 02.11.2011 | 22:59:25 |
Der DSV hat doch (dank andi wank)7 Startplätze für die 1. Wettkampfperiode zur Verfügung.
Ich denke, dass die Aufstellung -nach Leistung- wie folgt aussehen wird:
1. Freund
2. Freitag
3. Neumayer
4. Wank
5. Schmitt
6. Hocke
7. Mechler
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| Franke | 02.11.2011 | 18:06:41 |
Andere Teams haben ihre Aufstellung bereits bekannt gegeben, wann folgt Deutschland? 2 bis 3 Platze sind wohl noch offen neben Freund, Freitag, Neumaier,Wank und Schmitt?? Was machen Bodmer, Mechler, Hocke? Alles Gute für die neue Saison. Wir drücken beide Daumen.
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