
Während seiner Vorbereitungen auf den Start bei der Rallye-Dakar sammelt Adam Malysz immer mehr Erfahrungen als Rennfahrer. Dazu gehören auch solch negative Ereignisse wie der Überschlag mit dem Auto, der für den 33-Jährigen zum Glück ohne Verletzungen endete (
SKIJUMPING.de berichtete). Umso schockierter äußerte sich deshalb der polnische Sportstar in einem Interview mit der 'Gazeta Wyborcza' über die Umstände von Pavel Karelins tödlichen Autounfall, bei dem der Hoffnungsträger des russischen Skispringens alkoholisiert am Steuer gesessen hatte (
SKIJUMPING.de berichtete). "Ein großer Schock. Er war der beste russische Skispringer. Wenn er tatsächlich unter Einfluss von Alkohol gefahren ist, erklärt das alles."
Zwar wisse er selbst nicht, wie es sei, alkoholisiert zu fahren. Im Laufe seines Rallye-Trainings habe er jedoch auch Training in so genannten Alkogoogles absolviert, die genau diese Situation simulieren. "Bei der Animation fühlte ich mich schrecklich. Man hat Probleme, die Entfernung einzuschätzen, die Reaktion ist verzögert. Wenn man unter Einfluss von Alkohol fährt, ist das Unglück vorprogrammiert", so Malysz. (abr)