
Team Schweiz startet in die neue Saison mit dem Ziel, den Nachwuchs an den Weltcup heranzuführen um eine breitere Basis im Skispringen schaffen zu können. "Mein Fokus liegt bei der Weiterentwicklung des Nachwuchses. Nur wenn unsere jungen Athleten regelmässig in die Top Ten im Continentalcup springen, holen wir wichtige FIS-Punkte und können die Lücke zum Weltcup schließen", erklärte Disziplinenchef Berni Schödler bei einer Pressekonferenz in Einsiedeln am Dienstag.
"Wir trainieren hauptsächlich im Nationalen Leistungszentrum in Einsiedeln, haben aber auch immer wieder Wochenkurse auf anderen Schanzenanlagen eingeschoben. Von den Sommerwettkämpfen war Simon Ammann nur in Einsiedeln am Start, da wir den Fokus auf einen sauberen konditionellen und technischen Aufbau gelegt haben. Wir konnten gut und verletzungsfrei trainieren", schaut Weltcuptrainer Martin Künzle auf den Sommer zurück. Für Ammann steht in der kommenden Saison die Vierschanzentournee an erster Stelle, aber auch bei der Skiflug-WM und dem Heim-Weltcup in Engelberg möchte er sich von seiner besten Seite präsentieren.
Kleine Veränderungen im Trainerteam
Im Trainerteam von Disziplinenchef Berni Schödler gibt es einige interne Änderungen. Die Trainingsgruppe 1 mit Simon Ammann und Marco Grigoli wird wie im letzten Jahr von Cheftrainer Martin Künzle sowie Assistenztrainer und Servicemann Fabian Ammann betreut. Damentrainer Pipo Schödler ersetzt den zurückgetretenen Florian Cuendet in der Trainingsgruppe 2 der Herren mit den Springern, die im Continentalcup und Alpencup eingesetzt werden. Neuer Damentrainer wird Sven Arnold, der in der vergangenen Saison in der Trainingsgruppe 3 als Assistenztrainer arbeitete. Roger Kamber ist auch in der kommenden Saison verantwortlich für die Trainingsgruppe 3. (mrs)
Foto: Tadeusz Mieczynski