
Aufgrund von Schneemangel bereiten sich die norwegischen Skispringer derzeit in einem Sommerskicenter auf die kommende Saison vor. Laut dem norwegischen Skiverband werden die Schützlinge von Alexander Stöckl dort von Donnerstag bis Samstag trainieren, um ihre Gleittechnik zu verbessern. Dabei werden sie von Stöckl und Co-Trainer Magnus Brevig gefilmt um anschließend beispielsweise die Anfahrtsposition analysieren zu können. Alexander Stöckl, der bis März diesen Jahres für den Österreichischen Skiverband tätig war, hat mit dieser Trainingsmethode bereits gute Erfahrungen gemacht. Wohingegen in Norwegen seit etwa 20 Jahren kein Ski-Team ein vergleichbares Training absolviert hat.
"Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse dieses Gleittrainings. Vielleicht finden wir ein paar Dinge heraus, die wir für die kommende Saison nutzen können“, zeigt sich Sportchef Clas Brede Brathen optimistisch. "Im Skispringen geht es um Nuancen. Eine um 0,2 bis 0,3 Kilometer pro Stunde höhere Anfahrtsgeschwindigkeit kann den Unterschied zwischen einem fünften Platz und dem Podium ausmachen.“ (akl)