
Alexander Stöckl hat sich für seine erste Saison als norwegischer Cheftrainer keine hohen Ziele gesteckt. Wie bereits im
SKIJUMPING.de-Interview im August sagte Stöckl gestern auf einer Pressekonferenz, er hoffe lediglich, dass seine Schützlinge am Ende des Winters dasselbe Niveau haben wie im Vorjahr. Stöckl begründet dieses bescheidene Ziel damit, dass es Zeit brauche, bis sich neue Trainingsmethoden und Veränderungen in der Technik in guten Wettkampfresultaten niederschlagen. Sportchef Clas Brede Brathen gibt dagegen ein deutlich ehrgeizigeres Ziel aus: Norwegen soll die beste Skination werden.
Interner Wettkampf entscheidet über Aufstellung für Kuusamo
Doch Stöckl sieht die nahe Zukunft realistisch. "Am Anfang der Saison wird es sicherlich auf- und abgehen. Ich hoffe, es wird hauptsächlich aufwärtsgehen, so dass wir auf den guten Erfahrungen aufbauen können", so der Österreicher. "Wir machen verstärkt Kraftübungen um die Beine beim Springen mehr einsetzen zu können. In der Summe gibt es einige Faktoren in der Technik, die wir geändert haben."
Das norwegische Team traf sich gestern mit Sponsoren und machte Mannschaftsfotos. Anschließend standen Interviews auf dem Programm. Heute wird ein interner Wettkampf auf dem Midstubakken darüber entscheiden, welche Springer für das erste Weltcupspringen der Saison in Kuusamo nominiert werden. (akl)