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Skispringen Kornspitz



Ready for take-off – Startklar für die neue Saison

Eine Vorschau von Annika Kläsener

Die besten Skispringer der Welt haben das erste von insgesamt 20 Zielen angeflogen: Kuusamo im Nordosten Finnlands. Am Freitag erhält die Saison 2011/2012 mit dem offiziellen Training und der Qualifikation die Startfreigabe. Ready for take-off.

Highlights des diesjährigen Rundflugs sind neben der Vierschanzentournee und der FIS-Team-Tour die Skiflug-Weltmeisterschaften im norwegischen Vikersund. Am längsten halten sich die Springer in Deutschland und Norwegen auf, wo jeweils sieben Wettbewerbe stattfinden. Neu im Flugplan sind zwei sogenannte "Super Weekends". Im tschechischen Harrachov und in Planica in Slowenien werden jeweils zwei Einzel- und ein Teamwettbewerb an einem Wochenende durchgeführt. Zudem steht zum ersten Mal seit 2007 wieder ein Weltcupspringen von der Normalschanze im Kalender. In Lillehammer werden die Männer mit den Frauen bei deren Weltcuppremiere in zwei kombinierten Wettbewerben vom Bakken gehen.

Wer fliegt Erste Klasse?

Auf der Passagierliste des Rundflugs zu den Weltcuporten stehen die Namen der weltbesten Skispringer von A wie Ammann bis Z wie Zografski. Ob sie Economy, Business oder Erster Klasse fliegen, entscheiden ihre Flugkünste. Wer eine zweistellige Anzahl von Weltcupsiegen aus der jüngeren Vergangenheit – nichts für ungut, Martin – vorweisen kann, darf in der Ersten Klasse Platz nehmen. Diese Voraussetzung erfüllen derzeit Thomas Morgenstern, Sieger des Gesamtweltcups und des Sommer-Grand-Prix, Gregor Schlierenzauer und Simon Ammann. Durch das Karriereende des polnischen Überfliegers Adam Malysz wurde ein Sitz in der Ersten Klasse frei. Chancen auf ein Upgrade haben beispielsweise Kamil Stoch und Tom Hilde.

Aber auch andere Passagiere der Businessklasse – wie Severin Freund, der sicherlich schon einmal durch den Vorhang der Ersten Klasse lugte - werden ihr Bestes geben. Nicht unterschätzen sollt man Janne Happonen, dem in der vergangenen Saison nach seiner Verletzung ein starkes Comeback gelang, und Matti Hautamäki, der schon zahlreiche Flugstunden auf dem Buckel hat. Auch die zahlreichen Passagiere in der Economyklasse träumen von einem Aufstieg. In die Businessklasse gelangt jedoch nur, wer hartnäckig unter die besten Zehn des Weltcups springt.

Flugschreiber zeichnet alles auf

Nicht mehr auf der Passagierliste stehen Adam Malysz, Janne Ahonen, Andreas Küttel, Michael Uhrmann und Anders Jacobsen, die des vielen Reisens müde sind. Pavel Karelin war dies nicht – er hätte noch viele Rundflüge in der Business-, vielleicht sogar in der Ersten Klasse absolvieren können. Der Flugschreiber an Bord der Weltcupmaschine zeichnet alles auf – ob Senkrechtstarts oder Abstürze. Am Ende der Saison wird ausgewertet.



veröffentlicht: 24.11.2011

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Übersicht der bisher geschriebenen Kommentare:

Seiten (1): [1]

annap_97 | 24.11.2011 | 19:40:34

Das ist wirklich ein sehr genialer Text. Sehr gut gemacht!


Jens | 24.11.2011 | 12:13:46

Wow! Klasse Artikel, super fomuliert. Da hat sich jemand mal wirklich mühe gegeben uns sich etwas kreatives einfallen lassen (Ist nicht böse gemeint liebe anderen Redakteure ;) = Zwinker)

Auch finde ich gut, das du auf die anderen Springer und vor allem auf Pavel am Ende eingangen bist.

An deiner Arbeit gibt es nur einen minimalen Minuspunkt! Es gibt nur ein neues Super Wochenende (Harrachov). Da ja in den letzten Jahren schon jeweils zwei Einzel- und Teamwettkämpfe beim Skifliegen in Planica stattfanden. Aber wie gesagt, der ist nur minimal ;) = Zwinker

Insgesamt ist es für mich daher eine glatte 1 *gut* = Sehr gut!


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