
Anders Jacobsen kann es doch nicht lassen: Trotz seiner Karrierepause als Skispringer wagte sich der 26-Jährige während eines Trainings der norwegischen Mannschaft am Mittwoch ohne Vorbereitung auf die Schanze in Oslo und besiegte dabei prompt seinen ehemaligen Teamkollegen Bjoern Einar Romoeren. Zwar hat dieser zur Zeit mit einem Bandscheibenvorfall zu kämpfen und wird beim Weltcupauftakt in Kuusamo nicht dabei sein (
SKIJUMPING.de berichtete); Romoeren hofft aber auf einen schnellen Einstieg in die Saison und auf volle Leistung bei der Skiflugweltmeisterschaft in Vikersund.
In Hinblick auf diese Ziele kommentierte auch Jacobsen für den norwegischen Sender NRK, bei dem er als Skisprung-Experte tätig ist, seinen Erfolg auf der Schanze eher besorgt – wenn er auch die Freude über den gelungenen Sprung nicht verbergen konnte: "Es ist angenehm wieder zu springen, aber die Tatsache, dass ich ohne Training einen Athleten, der die Weltspitze anstrebt, schlagen konnte, ist alarmierend."
Tanztraining zur Verbesserung der Sprungkraft
Eine Erklärung für seine gute Leistung hatte Jacobsen allerdings auch gleich parat. Zwar habe er kein Skisprungtraining absolviert, für seine Teilnahme an der norwegischen Ausgabe von Let’s Dance (
SKIJUMPING.de berichtete) aber eine andere Art von hartem physischem Training hinter sich. "Vielleicht konnte ich deshalb meine Sprungkraft verbessern", wie der Norweger schmunzelnd argumentierte.
Ob von Jacobsen weitere Sprünge dieser Art zu erwarten sind, ist unklar. Im norwegischen Team hatte man aber schon vor wenigen Tagen die Hoffnung auf Jacobsens Rückkehr ausgesprochen (
SKIJUMPING.de berichtete). (abr)
| Hanna | 25.11.2011 | 16:33:16 |
Oh, wäre wirklich schön wenn der werte Herr Jacobsen wieder angehüpft käme.
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| Marcel | 25.11.2011 | 09:25:57 |
Jaaaaaaaah ...
Einer der Sympatischsten Springer im MOment... 
Zum Glück hat er nicht aufgehört... ;D
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| babsie | 25.11.2011 | 08:21:11 |
naja, er hat ja zwischendurch immer mal wieder den ein oder anderen sprung getan und eben hart trainiert... dass er in einem training mal besser springt als jemand, der sich teilweise vor schmerzen kaum auf den beinen halten kann, ist ja nun kein wunder und auch keine überragende leistung. interessanter wäre der vergleich von jacobsen zu hilde.
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