Weltcup: Auch wenn der Saisonauftakt für die finnische Mannschaft mit dem neunten Platz beim Teamspringen in Kuusamo desaströs über die Bühne ging, sorgt sich Pekka Niemelä nicht um das Leistungsvermögen seiner Schützlinge. Noch vor dem Einzelwettbewerb bekräftigte der finnische Cheftrainer gegenüber dem Sender YLE, dass der schlechte Start in den Winter als Herausforderung angenommen werden müsse. So machte er auch ein Übermaß an Motivation und Energie für das schlechte Abschneiden im Team verantwortlich, was schnell in gute Ergebnisse umgewandelt werden könne.
Bestätigung für seine optimistische Haltung konnte Niemelä bereits durch den gestrigen Einzelwettbewerb erhalten. Nicht nur Rang 13 von Anssi Koivuranta machte dessen schlechte Sprünge vom Vormittag wieder gut; vor allem Janne Happonens zehnter Platz, den Niemelä "ein wunderbares Ergebnis" nannte, lässt auf eine weitere Steigerung hoffen. Matti Hautamäki mit Rang 26 und Olli Muotka, der als 38. nicht den Finaldurchgang erreichte, konnten die Erwartungen jedoch nicht erfüllen und lassen die Frage nach dem tatsächlichen Leistungsstand der finnischen Mannschaft noch offen. (abr)
Foto: Tadeusz Mieczynski