Weltcup: Der russische Cheftrainer Alexander Arefiev zeigte sich nach dem Podestplatz seines Teams beim Mannschaftswettbewerb sehr zufrieden. "Offen gesagt hatte ich kein derart gutes Ergebnis erwartet“, gesteht Arefiev gegenüber 'skijumping.ru'. "Wir konnten vor Kuusamo kein Training im Schnee absolvieren. Deshalb bin ich umso glücklicher, dass wir beim Saisonauftakt den dritten Platz geholt haben.“
Das russische Team in der Bestetzung Dimitry Vassiliev, Anton Kalinitschenko, Roman-Sergeevich Trofimov und Denis Kornilov hatte am Sonntagmorgen mit knapp sechs Punkten Rückstand auf die zweitplatzierten Japaner den dritten Rang eingefahren. Denis Kornilov zeigte mit 143 Metern den weitesten Satz des Tages. Zudem wurde er im Einzelwettbewerb mit Sprüngen auf 126,5 und 131,5 Meter Siebter. „Heute war mein Tag“, freut sich der 25-Jährige.
Lob für Vassiliev
Aleaxander Arefiev findet jedoch vor allem für seinen ältesten Ahtleten lobende Worte. "Dimitry Vasilliev hat heute einen großartigen Job gemacht! Er ist noch weit von seiner Bestform entfernt und es wartet noch viel Arbeit auf ihn, aber heute war ich mit seiner Einstellung sehr zufrieden“, so der russische Cheftrainer. "Ich habe hervorragende Laune“, bestätigt Vasiliiev. "Ich bin froh, dass wir dieses Ergebnis erzielt haben. Dieser Impuls wird uns hoffentlich in den anderen Wettbewerben der Saison helfen.“
Cheftrainer Alexander Arefiev betont, dass Dimitry Ipatov, den er nicht für den Teamwettbewerb nominierte, in Lillehammer seine nächste Chance erhalten werde. Seine Form sei in Ordnung und er sei ein erfahrener Springer. Anstelle von Ipatov hatte Arefiev Roman-Sergeevich Trofimov im Team eingesetzt und bereut dies nicht. "Je häufiger wir Athleten im Weltcup einsetzten, umso mehr Wettbewerb haben wir innerhalb des Teams. Und das hat einen positiven Einfluss auf die Ergebnisse“, so Arefiev. (akl)
Foto: Tadeusz Mieczynski