Continentalcup: Im finnischen Rovaniemi dominierten zwar mannschaftlich gesehen die Norweger den ersten von zwei Contintentalcup-Wettbewerben, der kurzfristig aufgrund schlechter Wetterprognosen auf den heutigen Montag vorverlegt wurde. Doch es gewann der Österreicher Michael Hayböck mit zwei Sprüngen auf 94,5 Meter und 246 Punkten. Zweiter wurde der Norweger Kenneth Gangnes (95 und 93,5 m; 242 P.), sein Landsmann Atle Pedersen Roensen (93,5 und 94,5 m; 241,5 P.) dicht dahinter Dritter. Mit Vegard-Haukoe Sklett, Andreas Stjernen und Vegard Swensen sprangen drei weitere Norweger unter die besten Zehn.
Sklett nach erstem Durchgang vorne
Bereits nach dem ersten Durchgang fanden sich unter den besten Zehn des Tableaus fünf Norweger. Auf Platz eins lag zu diesem Zeitpunkt Vegard-Haukoe Sklett, Kenneth Gangnes teilte sich den zweiten Rang mit Michael Hayböck. Atle Pedersen Roensen, Vegard Swensen und Andreas Stjernen auf den Rängen vier, fünf und neun komplettierten den starken Auftritt der Skandinavier. Neben Hayböck schaffte es mit Stefan Kraft ein weiterer Österreicher in die Top Ten. Bester Deutscher nach dem ersten Durchgang war David Winkler auf Platz 15.
Späth bester Deutscher
Bester Deutscher der heutigen Tages war Georg Späth, der sich vom 25. Rang nach dem ersten Durchgang noch auf den 13. Platz nach vorne arbeitete. Die DSV-Adler, die das Finale erreicht hatten, präsentierten sich mannschaftlich kompakt. Stephan Leyhe wurde 18., Daniel Wenig 19. und David Winkler 24. Danny Queck verpasste als 32. knapp den Einzug in den zweiten Durchgang. Michael Dreher (35.), Markus Eisenbichler (49.) und Niclas Wangler (58.) schieden ebenso aus.
Ein gutes Mannschaftsergebnis erzielten heute neben den dominanten Norwegern die Österreicher mit zwei Springern in den Top Ten sowie die Slowenen und die Japaner mit zwei Athleten unter den besten 15. Ein positives Einzelergebnis gelang Sami Niemi mit Platz fünf, nachdem er in Kuusamo an der Qualifikation für den Weltcup gescheitert war. Sein Landsmann Lauri Asikainen sowie der Este Martti Nomme wurden disqualifiziert, weil sie zu große Anzüge benutzten.
Zeitplan geändert
Wie in Kuusamo wurde auch in Rovaniemi der Zeitplan mehrfach verändert. Zunächst wurden die Wettbewerbe der Frauen und Männer vom 19. und 20. November auf den 29. und 30. November verschoben. Heute wurde dann entschieden, nach dem Training den ersten von zwei Wettbewerben der Männer abzuhalten, da die Wetterprognosen für die kommenden Tage nicht gut sind. Morgen soll dann um 17 Uhr der zweite Wettbewerb über die Bühne gehen. (akl)
Foto: Tadeusz Mieczynski