Continentalcup: Den zweiten Wettbewerb in Rovaniemi entschied der Norweger Vegard-Haukoe Sklett für sich. Nachdem er gestern den Sieg trotz Führung nach dem ersten Durchgang verpasste, konnte er sich heute von Platz zwei noch nach ganz vorne springen. Er gewann mit Sprüngen auf 95,5 und 97 Meter und erhielt 255 Punkte. Damit verwies er Landsmann Atle Pedersen Roensen (96 und 95,5 m; 252 P.), der nach dem ersten Durchgang geführt hatte, auf Rang zwei. Auf dem dritten Rang landete der Sieger vom Vortag, Michael Hayböck (94,5 und 94 m; 249 P.)
Auch heute waren die Norweger wieder dominant, auch wenn sie mannschaftlich nicht das gestrige Ergebnis wiederholen konnten. Vier Norweger rangierten am Ende des heutigen Wettbewerbs unter den besten Zehn. Neben dem Österreicher Hayböck sprangen auch der Tscheche Borek Sedlak, die beiden Slowenen Robert Hrgota und Nejc Dezman, der Pole Aleksander Zniszczol sowie der Japaner Reruhi Shimizu in die Top Ten. Dabei beeindruckte vor allem Dezman, der sich von Rang 24 nach dem ersten Durchgang durch einen Sprung auf 95 Meter nach vorne arbeitete.
Winkler bester Deutscher
David Winkler war heute als 13. bester DSV-Adler und stellte damit das gestrige Ergebnis von Georg Späth ein. Dieser fiel heute von Rang zehn nach dem ersten Durchgang auf 16 im Finale zurück. Michael Dreher, der es gestern nicht in den zweiten Durchgang geschafft hatte, beendete den Wettkampf heute auf Platz 24. Stephan Leyhe wurde 27. Markus Eisenbichler (40.), Danny Queck (40.) und Niclas Wangler (57.) verpassten erneut den Einzug ins Finale. Daniel Wenig wurde ebenso wie Kento Sakuyama wegen fehlerhaften Equipments disqualifiziert. Der Türke Faik Yuksel wurde aufgrund eines zu großen Anzugs nachträglich vom Wettbewerb ausgeschlossen.
Erster Durchgang nach zehn Springern neu gestartet
Der erste Durchgang musste heute nach dem zehnten Springer neu gestartet werden, da der Anlauf verändert wurde.
Nächste Station im Continentalcup ist Almaty in Kasachstan. Am 13. und 14. Dezember finden dort Wettbewerbe von der Großschanze statt. (akl)
Foto: Tadeusz Mieczynski