Weltcup: Ulrike Gräßler, Melanie Faißt, Anna Häfele, Jenna Mohr, Juliane Seyfarth und Katharina Althaus starten am Freitag mit der Qualifikation vom Lysgardsbakken in Lillehammer in ihren ersten Weltcupwinter. "Ich freue mich sehr auf die Weltcup-Premiere in Lillehammer“, so Gräßler. "Wir haben uns gut darauf vorbereitet und in den letzten Tagen hier auf der Wettkampfschanze trainiert. Die ersten Schneesprünge fühlten sich gut an. Obwohl ich noch einige technische Feinheiten in den Griff bekommen möchte, hoffe ich, einen guten Start hinlegen zu können."
Faißt: Niveau des letzten Winters noch nicht ganz erreicht
Auch Teamkollegin Melanie Faißt freut sich auf den Saisonstart. "In Lillehammer werde ich versuchen, technisch saubere Sprünge im Wettkampf zu zeigen, wie ich sie mir in den letzten Monaten erarbeitet habe. Ich bin gespannt, zu welcher Platzierung es dann am Ende reichen wird.“ Im Sommer habe sie den Schwerpunkt auf die Verbesserung ihrer Sprungtechnik gelegt und darüber hinaus viel im Materialbereich getestet. Zwar springe sie derzeit noch nicht ganz auf dem Niveau des letzten Winters, aber sie glaube auf einem guten Weg zu sein, dieses Ziel in den nächsten Wochen zu erreichen.
"Es freut uns Damen natürlich sehr, dass wir jetzt im Weltcup angekommen sind und dass wir von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen werden“, freut sich Faißt. "Das ist ein großer und auch wichtiger Schritt für unseren Sport!"
Gräßler: "Wir haben ein starkes Team“
"Ich bin mir sicher, es wird ein spannender Auftakt in Lillehammer“, so Gräßler. "Die größten Konkurrentinnen kommen mit Daniela Iraschko aus Österreich oder Coline Mattel aus Frankreich. Aber auch wir haben ein starkes Team und wollen der internationalen Konkurrenz ordentlich Paroli bieten“, so die 24-Jährige weiter. In Lillehammer starten die Springerinnen gemeinsam mit den Männern, wobei die Durchgänge abwechselnd durchgeführt werden. "Der Ablauf in Lillehammer ist gerade für uns Damen etwas Besonderes“, sagt Faißt. "Auch für die Zuschauer wird es sicherlich interessant, den direkten Vergleich zwischen Damen und Herren zu sehen. Natürlich wird es für uns auch ein sehr langer Nachmittag an der Schanze. Aber das OK in Lillehammer ist sicherlich wie immer sehr gut vorbereitet“, so die 21-Jährige vom SV Baiersbronn. (akl)
Foto: Tadeusz Mieczynski