Weltcup: Die hohen Temperaturen im norwegischen Lillehammer sorgen derzeit für reichlich Probleme. Zwar ist die Schanzenanlage soweit gut präpariert und offiziell sind die Wettkämpfe am Wochenende gesichert, doch die verschiedenen Mannschaften müssen derzeit auf Sprungtraining verzichten. Aufgrund der warmen Temperaturen schmilzt die ohnehin nicht allzu dicke Schneedecke. Die geplanten Trainings verschiedener Nationen mussten abgesagt werden.
"Wieder Mal ist es nichts mit Skispringen, das wird langsam zur Gewohnheit. Es ist viel zu warm hier und der Schnee schmilzt uns weg", schreibt Thomas Morgenstern auf seiner Internetseite. Die österreichische Mannschaft ist, ebenso wie zahlreiche andere, auf Krafttraining umgestiegen. "Erst am Freitag soll Schnee kommen, da wird es den nächsten Versuch für ein Training und die Quali geben."
Erstmals Damen und Herren gemeinsam
Trotzdem fiebern die Athleten den beiden Weltcups auf der beliebten Schanzenanlage in Lillehammer entgegen. Erstmals tragen die Herren gemeinsam mit den Damen ein Weltcup-Wochenende aus. Am Samstag geht es dabei für beide Geschlechter von der Normalschanze, wobei die jeweiligen Durchgänge abwechselnd ausgetragen werden. "Das verlängert für uns die Wartezeiten und macht alles ein wenig komplizierter. Ein Kollege, der nicht namentlich genannt werden will, hat heute gemeint, das sei immer so, wenn Frauen dabei sind", schmunzelt Thomas Morgenstern. (mrs)