
Simon Ammann, der
den Weltcupauftakt in Kuusamo ausließ, glaubt nicht, dass er aufgrund dieser Entscheidung einen Nachteil gegenüber seinen Konkurrenten hat. "Das hat mir auch eine gewisse Gelassenheit verliehen, ich kann viel Ruhe nach Lillehammer mitnehmen", sagte Ammann dem Schweizer Fernsehen vor seinem Abflug nach Norwegen. "Ich habe in dieser Saison noch nicht viel Schnee gesehen und mir zum ersten Mal in meiner Karriere den Weltcup-Auftakt zuhause auf dem Sofa angesehen. Schlicht etwas die Konkurrenz beobachtet. Das war schon etwas Besonderes", erläutert der 30-Jährige.
Drei Schweizer in Lillehammer am Start
Aufgrund der Erhöhung des Body Mass Index
nahm der Schweizer über den Sommer etwa zwei Kilogramm Muskelmasse zu. Dadurch sei sein Absprung explosiver geworden, so Ammann. Mit dieser verbesserten "Waffe" könnte es dieses Jahr mit dem Sieg der Vierschanzentournee klappen. "Ich kann mit oder Tourneesieg gut leben. Aber ich freue mich darauf und werde auch wieder angreifen. Der Tourneesieg ist ein Wunsch jedes Skispringers", so der Schweizer.
In Lillehammer geht Simon Ammann mit den Schweizer Nachwuchsspringern Marco Grigoli und Gregor Deschwanden an den Start. (akl)