Weltcup: Den ersten Weltcup der Frauen in der Geschichte des Skispringens konnte Sarah Hendrickson aus den USA für sich entscheiden. Mit 277 Punkten (100,5 und 95,5 m) verwies sie Coline Mattel (92 und 87 m; 247,7 P.) und Melanie Faißt (88,5 und 93 m; 245,5 P.) auf die Plätze zwei und drei.
Die in Rovaniemi so erfolgreiche Katja Pozun konnte sich im ersten Durchgang lange Zeit an der Spitze halten. Bei Rückenwind kam die Slowenin auf eine Weite von 88,5 Meter und wurde erst von der überragend springenden Hendrickson überflügelt. Die Amerikanerin landete bei 100,5 Metern und zeigte damit den mit Abstand weitesten Sprung. Bereits nach dem ersten Durchgang lag Hendrickson mit einem kaum einholbaren Vorsprung von 17,4 Punkten an der Spitze. Selbst die erfahrenen Springerinnen Mattel und Daniela Iraschko kamen nicht an die Weite der 17-Jährigen heran.
Hendrickson ist nicht zu schlagen
Der zweite Sprung glückte der Weltmeisterin Iraschko dann besser. Sie flog als erste über die 90-Meter-Marke und übernahm damit souverän die Führung. Am Ende reichte es für Rang vier. An Hendrickson kam sie jedoch nicht mehr ran. Diese sprang auch im zweiten Wertungsdurchgang die größte Weite. Auch wenn es mit 95,5 Metern nicht mehr über 100 Meter ging, so war sie doch die dominierende Springern dieses ersten Weltcupspringes der Frauen. Faißt wird dieses Springen ebenfalls nicht so schnell vergessen. Ein dritter Rang ist ein tolles Ergebnis für die 21-Jährige.
Deutsche mit gutem zweiten Durchgang
Alle deutschen Springerinnen konnten sich im zweiten Durchgang noch verbessern. Ulrike Grässler landete auf einem guten elften Rang. Juliane Seyfarth und Anna Häfele reihten sich auf den Plätzen 15 und 16 ein. Katharina Althaus und Jenna Mohr schieden bereits nach dem ersten Durchgang aus. Die beiden Springerinnen landeten auf den Rängen 33 und 35. (aat)
Foto: Tadeusz Mieczynski