Weltcup: Der nächste Sieg für Andreas Kofler - es scheint sich eine Götterdämmerung in Österreich anzubahnen. Die Deutschen sind erneut ganz vorne mit dabei, diesmal steht Severin Freund sensationell auf dem Podest - trotz gebrochenem Ski und Nervenflattern im ersten Durchgang. Für die Norweger konnte heute Anders Bardal die Ehre hochhalten, er legte mit seinem zweiten Sprung auf 140,5 Meter die Tagesbestweite hin. SKIJUMPING.de präsentiert die Stimmen zum Weltcup am 4. Dezember 2011:
Andreas Kofler (AUT): "Drei Siege in Serie, das ist einfach genial und schön. Etwas Vergleichbares hat es in meiner Karriere noch nicht gegeben, nicht einmal in meiner Zeit als Jugendspringer. Drei Springen und dann gleich dreimal gewonnen, besser konnte es natürlich nicht laufen. Ein möglicher Gesamtweltcupsieg ist für jeden Sportler ein Ziel und natürlich auch bei mir immer ein Thema gewesen. Aber wirklich in diese Richtung zu denken halte ich für verfrüht, da der Weg noch viel zu lange ist. Mein Motto ist einfach weiter Punkte zu sammeln. Die Erfolge geben mir in jedem Fall Ruhe und Sicherheit. Diese innere Ruhe ermöglicht es den Sport mit Freude zu betreiben und die guten Dinge einfach passieren zu lassen."
Severin Freund (GER): "Es war heute sehr hektisch. Mein Ski ist gebrochen, weil sich die Werbebande am Start nach oben bewegt hat. Natürlich ist mir das noch nie zuvor passiert und vermutlich wird das auch nie mehr passieren. Ich bin erfreut darüber, dass es mir erlaubt wurde, später zu springen. Das war es heute definitiv wert. Es war für mich ein sehr guter Wettkampf, vor allem der erste Sprung war wirklich gut."
Anders Bardal (NOR): "Mein zweiter Sprung war wirklich perfekt, aber die Landung war schlecht und das hat mich den Sieg gekostet. Das sollte nicht passieren. Aber ich bin noch immer glücklich über das Ergebnis, es war fantastisch. Es war auch für unser gesamtes Team nötig." (ssa/mrs)