Weltcup: Johan Remen Evensen und Ole Marius Ingvaldsen werden nach ihren mangelhaften Leistungen beim Heimspringen in Lillehammer nicht mit der A-Mannschaft zum nächsten Weltcupspringen nach Harrachov reisen. Beide hatten sich weder für das Springen von der Normalschanze, noch für den Wettbewerb von der Großschanze qualifizieren können. An ihrer Stelle erhalten Johan Martin Brandt und Vegard-Haukoe Sklett die Möglichkeit, sich im Weltcup mit den besten Springern zu messen.
Warnung an etablierte Springer
"Wir hatten im Trainerstab am Sonntag eine gute Diskussion, in der wir übereinstimmten, dass Johan einen Startplatz für Harrachov verdient hat", so Cheftrainer Alexander Stöckl. Brandt war in Lillehammer in der nationalen Gruppe gestartet und sicherte sich von der Großschanze mit Platz 17 sein bestes Ergebnis im Weltcup. In der Qualifikation für den Wettbewerb auf der Normalschanze hatte er als Fünfter überzeugt. Teamkollege Vegard-Haukoe Sklett gewann die Qualifikation und sammelte im Wettbewerb Weltcuppunkte.
"Das ist auch ein Signal an die Springer in der zweiten Reihe, dass es immer möglich ist, eine Chance im Weltcup zu erhalten. Aber es ist auch eine Warnung an die etablierten Weltcupspringer, dass sie keinen garantierten Platz in der Weltcupmannschaft haben“, betonte Stöckl.
Sechs Norweger in Harrachov
Johan Remen Evensen und Ole Marius Ingvaldsen werden diese Woche in Lillehammer trainieren. Evensen könnte in Engelberg in die Weltcupmannschaft zurückkehren, sofern er sich steigern kann. Eine Entscheidung wird bis nächste Woche fallen.
In Harrachov treten demnach Anders Bardal, Tom Hilde, Rune Velta, Bjoern Einar Romoeren, Vegard-Haukoe Sklett und Johan Martin Brandt an. (akl)
Foto: Tadeusz Mieczynski