
Der Norweger Tom Hilde erlebte in seiner Heimat ein schwarzes Wochenende. Im Wettbewerb von der Normalschanze in Lillehammer lag er nach dem ersten Durchgang auf Rang sechs, durch einen Sprung auf nur 74 Meter im Finale wurde er jedoch noch auf Platz 30 durchgereicht. Beim Wettkampf von der Großschanze schaffte er es nicht einmal in den zweiten Durchgang. "Was am Skispringen richtig nervt ist, dass man bisweilen grobe Fehler machen und trotzdem mit den Besten mithalten kann", so Hilde auf seiner Webseite. "Zu einem anderen Zeitpunkt aber kann man die kleinsten Fehler machen und endet am Ende der Ergebnisliste."
Am Montag habe er jedoch trotz des desaströsen Wochenendes einen sehr guten Tag mit zwei Trainingseinheiten in Lillehammer verbracht. Die Bedingungen seien optimal gewesen und seine Sprünge zwar nicht perfekt, aber dennoch in Ordnung. Das habe er vor dem Weltcupwochenende in Harrachov gebraucht. Heute absolvierte Hilde ein Krafttraining sowie technische Übungen. "Nun fühle ich mich bereit für einige Sprünge auf hohem Niveau in Harrachov", so der 24-Jährige. (akl)