Weltcup: Vegard Haukoe Sklett hat die Qualifikation für das morgige Einzelspringen im tschechischen Harrachov gewonnen. Der Norweger sprang 128,5 Meter weit und erzielte dafür 126,6 Punkte, womit er sich vor seinem Landsmann Tom Hilde (127,5 m; 125,7 P.) und dem Polen Stefan Hula (133 m; 121,1 P.) auf dem Spitzenplatz positionieren konnte.
Schwierige Bedingungen und Sturzpech – Koudelka im Krankenhaus
Wie schon öfter in dieser Saison hatten die Springer auch am heutigen Qualifikationstag mit wechselnden Winden zu kämpfen. Immer wieder mussten die Zuschauer warten, bis die Athleten abheben durften – welche Verhältnisse die Springer dann jeweils in der Luft vorfanden, schien einer Lotterie zu gleichen. Während manche für starken Rückenwind bis zu 20 Punkten Gutschrift erhielten, durften andere bei leichtem Aufwind ins Tal segeln.
Verglichen mit den zwei schweren Stürzen, die vor der Qualifikation bereits das offizielle Training überschattet hatten, waren die Verhältnisse jedoch harmlos. Betroffen vom Sturzpech war einerseits der Slowene Dejan Judez, der bei der Landung das Gleichgewicht verlor und vornüber kippte. Während er jedoch Glück im Unglück hatte und sogleich in der Qualifikation – erfolgreich – wieder antreten konnte, war für das zweite Sturzopfer Roman Koudelka an Skispringen erstmal nicht mehr zu denken – er musste mit einer schweren Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht werden. In der letzten Flugphase seines zweiten Trainingssprungs hatte sich die Bindung des rechten Skis geöffnet, sodass sich der Tscheche in der Luft überschlug. Koudelka ist zwar vorqualifiziert, sein Start beim morgigen Wettkampf steht jedoch in den Sternen.
Schmitt, Mechler und Schoft raus – Freitag und Schlierenzauer bärenstark
Die DSV-Adler zeigten sich am heutigen Tag insgesamt gesehen eher durchwachsen. Während Michael Neumayer (11.) und Andreas Wank (19.) immerhin solide Leistungen abrufen und sich damit qualifizieren konnten, verpassten Martin Schmitt (41.), Felix Schoft (46.) und Maximilian Mechler (56.) gar den Sprung in den Wettbewerb. Besser lief es für die bereits vorqualifizierten Springer Severin Freund und Richard Freitag, die bei ihren "Probesprüngen" jeweils überzeugen konnten. Insbesondere Freitag zeigte bei Rückenwind einen bärenstarken Satz auf 133 Meter – von den Vorqualifizierten segelte nur Gregor Schlierenzauer (137 m) bei leichtem Aufwind noch weiter.
Der Wettbewerb startet am morgigen Freitag um 17 Uhr – bereits eine Stunde vorher beginnt der Probedurchgang. (jar)
Foto: Tadeusz Mieczynski
| Lara | 09.12.2011 | 16:37:48 |
Jeder aber nicht schlieri!
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| viv | 09.12.2011 | 12:30:12 |
@Bernd: 
Mein tipp für heute lautet:
1. Schlierenzauer
2. Freitag
3. Kofler
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| Tobi | 08.12.2011 | 21:18:51 |
Schlierenzauer gewinnt...
Kofler 2.
Freitag 3.
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| Bernd | 08.12.2011 | 19:52:43 |
Es gewinnt Kofler.
Vielleicht nicht alle 3 Mal aber mind. 1 Mal.
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| viv | 08.12.2011 | 17:38:05 |
Ah, danke.
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| viv@ | 08.12.2011 | 17:34:13 |
Gerade eben ist Kofler 134,0 Meter weit gesprungen und war Zweiter hinter Schlierenzauer
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| sss | 08.12.2011 | 17:32:10 |
Dawid Kubacki scheint die Schanze zu liegen. Wieder 125,5 Meter.
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vorher ist er 92 m gesprungen
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| viv | 08.12.2011 | 17:12:40 |
Kann mal wer kurz posten, wievielter bzw. wie weit Kofler im ersten Qualidurchgang war? Der fis-ticker funktioniert bei mir nicht...
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| Jens | 08.12.2011 | 16:21:56 |
Und dann zu schreiben, Martin komm nicht zurecht, stimmt dann einfach. Bei anderen werden 6, 7, 8 Punkte anbezogen und bei Martin 6 bzw. bei Schoft 7 Punkten dazugerchnet! Ein bisschen auf die Umständeachten...
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| Jens | 08.12.2011 | 16:18:22 |
Der Schoft und der Martin können einem echt leid tun, kaum sind sie dran drehts auf Rückenwind und es wird zwei Lücken verkürzt. Die Jury hat für mich jetzt schon ver********!!!
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