Weltcup: Nachdem der tschechische Skispringer Roman Koudelka
beim offiziellen Training am Donnerstagabend gestürzt war, gibt es erste Neuigkeiten zu seinem Gesundheitszustand: Nach SKIJUMPING.de-Informationen hatte der Tscheche Glück im Unglück und blieb weitgehend unverletzt. Aufgrund des Aufpralls auf den Schnee erlitt der 22-Jährige allerdings eine schwere Gehirnerschütterung sowie eine Prellung der Halswirbelsäule. Koudelka wird für 48 Stunden zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben und somit an diesem Wochenende nicht mehr von der Schanze gehen.
Damit rückt der Deutsche Martin Schmitt ins Feld der Startberechtigten auf, nachdem er am Donnerstagabend die Qualifikation als 41. unter den Nicht-Vorqualifizierten beendet hatte.
Materialfehler als Sturzursache
Dennoch dürfte der Sturz weitere Fragen aufwerfen: Wie konnte sich die Bindung während des Fluges ohne erkennbare äußere Einflüsse lösen (siehe Bild)? Fakt ist, dass seit der Verbreitung der sogenannten Stabbindungen mehrere Athleten und Nationen mit größtenteils selbst gebastelten Bindungen an den Start gehen – Marke Eigenbau.
Verschiedene Trainer und Funktionäre fordern schon seit langem eine klarere Reglementierung der Bindungen seitens des Internationalen Skiverbandes FIS. Während andere Bestandteile der Skisprungausrüstung – wie Anzug und Ski – klaren Vorgaben entsprechen müssen, ist das vermutlich wichtigste und sicherheitsrelevanteste Element der Ausrüstung kaum reglementiert. (mrs)
Foto: Eurosport
| georg | 09.12.2011 | 15:09:46 |
hallo liebe skisprung fanses wird höchste Zeit, dass die Fis jetzt mal eingreift, Hilde in Hinterzarten so ähnlich gestürtzt jetzt der Tscheche, so kann das ja nicht weiter gehen. Die Herren der Fis sind der Schwachpunkt in dem ganzen Zirkus, die hätten zur Olympia das ganze unterbinden können jetzt ist es fast zu spät.wenn sowas einem jungen Sportler passiert wer haftet dann? Bestimmt nicht die großen Herren der Fis. Bericht zum Nachdenken!!!
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| Jens | 09.12.2011 | 06:07:01 |
Dann hat er noch mal Glück gehabt. Finde ich richtig, das er dort bleiben soll zur Untersuchung. Man weiß nie, was nachträglich noch auftreten kann, was ich auf keinen Fall hoffe!
Darüber wird sogar in der Presse berichtet. Und wenn die das bringen, muss es schon wirklich wichtig sein, da die eigentlich kaum noch übers Skispringen berichten:
http://www.express.de/wintersport/bindungsband-gerissen-skispringen--koudelka-nach-horrorsturz-in-klinik,1129854,11283328.html
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