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Schlierenzauer gewinnt erstes Springen in Harrachov

Weltcup: Wenn nicht Andreas Kofler, dann eben Gregor Schlierenzauer (246,8 P.): Der Springer vom SV Innsbruck-Bergisel zeigte mit Sprüngen auf 140,5 und 128 Metern ein tolle Leistung und entschied damit auch das vierte Einzelspringen für Österreich. Nur einen Punkt dahinter landete der Japaner Daiki Ito (129 und 136,5 m; 245,8 P.). Dritter wurde der Norweger Anders Bardal (131 und 135,5 m; 245 P.).

David Zauner, der lange Zeit wegen eines Kreuzbandrisses pausieren musste, nutze zu Beginn die guten Bedingungen und landete bei 134,5 Metern. Der Österreicher setzte sich mit großem Vorsprung an die Spitze und wurde erst von seinem Landsmann Schlierenzauer, der als Vorletzter startete, überflügelt. Der 21-Jährige hatte jedoch auch Glück. Nachdem die Verhältnisse sich zwischenzeitlich verschlechtert hatten, herrschte bei Schlierenzauer Aufwind, der ihn auf 140,5 Meter trug.

Rückenwind macht es Springern schwer

Die anderen Springer hatten eher Pech mit den Bedingungen. Auf Grund wechselnden Windes kam es anfangs immer wieder zu Verzögerungen. Der Anlauf wurde im ersten Durchgang bereits zwei Mal verlängert, da die Springer mit Rückenwind zu kämpfen hatten. Dennoch brachte dies zunächst keine Besserung und erst der Finne Matti Hautamäki konnte von der Anlaufverlängerung mit einem Sprung auf 129,5 Metern profitieren. Leichtere und nicht sonderlich absprungsstarke Springer, wie der Bulgare Vladimir Zografski, der nur einen "Hüpfer" auf 96 Meter zeigte, waren den nicht allzu guten Verhältnissen jedoch ausgeliefert.

Im zweiten Durchgang zeigten die Springer dann reihenweise Topsprünge. Nach Thomas Morgenstern, der bei 131,5 Metern landete, konnten auch Andrea Morassi, Robert Kranjec, Bardal, Ito und Zauner die 130-Meter-Marke überfliegen. Auch Lukas Hlava lieferte einen tollen zweiten Sprung ab. Der Tscheche kämpfte sich von Rang 17 noch auf den achten Platz vor. Der in diesem Winter dominierende Österreicher Kofler hatte heute keinen guten Tag und musste sich mit Platz 18 zufrieden geben.

Deutsche können nicht ganz überzeugen

Die beiden deutschen Hoffnungsträger, Severin Freund und Richard Freitag, konnten ihre gute Form aus den beiden letzten Wettkämpfen nicht ganz bestätigen. Dennoch lieferten die zwei Adler gute Platzierungen ab. Freund konnte sich im Gegensatz zum ersten Durchgang noch um drei Ränge verbessern und sicherte sich einen tollen zehnten Platz. Freitag wurde guter Sechster.

Die übrigen Deutschen zeigten heute eine eher durchwachsene Leistung. Martin Schmitt konnte sich zwar gegenüber dem Probedurchgang verbessern. Trotzdem landete der 33-Jährige in beiden Durchgängen bei nicht mal 120 Metern. Am Ende wurde Schmitt 29. und sammelt damit nur zwei Weltcuppunkte. Michael Neumayer landete auf dem 20. Rang. Andreas Wank (32.) schaffte erst gar nicht den Sprung unter die besten 30 und musste beim zweiten Durchgang zusehen.

Morgen startet um 15 Uhr der Probedurchgang, bevor es um 16 Uhr mit dem eigentlichen Wettbewerb los geht. (aat)

Foto: Tadeusz Mieczynski



veröffentlicht: 09.12.2011

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Übersicht der bisher geschriebenen Kommentare:

Seiten (3): [1] 2 3 »

Realist | 13.12.2011 | 14:40:09

Ito, Bardal, Zauner, Morassi:
Sie alle hatten im 2. DG tw. mehr Aufwind als Schlierenzauer im 1. DG - hat das schon mal wer hier erwähnt ?
Selektive Präsentation von Argumenten ist ein alter Hut ..


Realist | 13.12.2011 | 14:35:16

@xyz:
Nein, angegriffen hat Fred niemanden, aber auch keine nachvollziehbaren Argumente gebracht, warum Schlierenzauer nicht hätte gewinnen sollen.
Und eig. sollte man eher solche Leute bremsen als User wie viv oder barbara, die sachlich argumentieren.


xyz | 10.12.2011 | 15:55:59

@marc
Ich habe auch nicht behauptet, dass Ito um längen besser gewesen wäre, meiner Meinung nach hätten es beide verdient gehabt. Ich habe lediglich versucht hier einige zu bremsen, es ist zwar vollkommen ok, wenn man auf ein Posting, bei dem man völlig anderer Meinung ist, eingeht, aber es muss ja nicht sein, dass gleich mehrere (die sich übrigens - mal wieder - hauptsächlich wiederholt haben) einem (in diesem Fall fred)jeglichen Sinn absprechen. Zumal da fred ja niemanden beleidigt oder persönlich angegriffen hat!


marc | 10.12.2011 | 15:39:46

warum nennts du nicht deinen namen?

wer geht hier auf wen los ist wohl eher die frage, oder?

schlierenzauer hat schon zu recht gewonnen. ito hätte ich es auch gegönnt, aber schlierenzauer war um den tick besser.

der erste sprung war toll, der zweite nicht so, aber so mieserabel war er auch nicht, oder ist ito um zig meter weiter gewesen? nicht das ich wüsste.


@ viv und barbara | 10.12.2011 | 15:08:25

1.Ich bin nicht Fred
2.Lasst ihm doch einfach seine Meinung, wenn er der Meinung ist, dass Ito einen Sieg augrund seiner beiden Sprünge gestern (und nicht auf grund derer in Kuusamo oder Lillehammer, die hier überhaupt nichts zur Sache tun) mehr verdient hätte, als Schlierenzauer, dann ist das seine Meinung, ihr Schlierenzauer-/Österreicher-Fans geht oft gleich rudelweise auf Leute "los", die eine andere Meinung haben.
Es werden nie alle eurer Meinung sein, also könntet ihr es auch mal auf sich beruhen lassen!


viv | 10.12.2011 | 14:34:28

@Fred: Eigentlich hat barbara schon alles gesagt, was es zu sagen gibt,aber nur um die absurdität deiner bemerkungen aufzuzeigen: Ito war bis jetzt in der Saison in Kuusamo als 44. der Quali nicht im wettkampf, in lillehammer war er 20. und 14. Er ist ein guter springer des mittelfelds, nicht mehr und nicht weniger. Schlierenzauer war bis jetzt 2., 6. und 4. Zu sagen Ito sei ausgeglichener als Schlierenzauer ist lächerlich. Ein wettkampf besteht nun einmal - und das mit gutem grund, wenn wir an gp letztes jahr denken - aus zwei durchgängen, und es sind wettkämpfe schon knapper entschieden worden als dieser.


...tja | 10.12.2011 | 14:05:36

herumjammern bringt gar nix,schlierenzauer hat gewonnen und das geht absolut in ordnung.


barbara | 10.12.2011 | 13:56:55

@fred:dein eintrag war ja wohl eindeutig, dass dir der sieg missfällt- die österreicher gewinnen eh schon genug-deine worte.

wenn man ein gutes argument bringt, kein problem, das war aber nicht der fall.

zwei siege von kofler waren genauso knapp. und es gab immer wieder siege, die nicht aus zwei konstanten sprüngen resultiert haben.

darum gibt es ja zwei durchgänge.

warum schreibst du nicht, dass du schlierenzauer den sieg nicht gönnst?

wäre ehrlich und eben deine meinung und in ordnung.

aber zu schreiben, dass er den sieg nicht verdient ist in meinen augen nicht korrekt.

wie oft wurde ammann überbewertet und gewann durch bessere noten.

wieviele springer hatten in den letzen springen den besseren wind als zb. schlierenzauer?

und schlierenzauer war in den letzten zwei tagen derjenige, der die schanze insgesamt am besten in griff hatte. oder war ito besser?

umsonst galt er hier nicht als favorit.

das kann heute und morgen schon wieder ganz anders aussehen und der beste möge gewinnen.

egal wie er heisst und aus welcher nation er stammt.

und es ist nun mal so, keiner fragt mehr danach, wie knapp wer gewonnen hat.


@barbara | 10.12.2011 | 13:35:04

Warum musst du darin gleich wieder einen Angriff auf deine Österreicher sehen?
Dass Schlierenzauer kein Zufallssieger ist hat doch auch keiner bezweifelt!
Allerdings hatte ich bei keinem Trainingssprung das gefühl, dass Schlierenzauer eine Klasse für sich ist...


barbara | 10.12.2011 | 10:11:26

@fred:da hätten aber schon einige springer den sieg nicht verdient. und das glück des tüchtigen gehört auch dazu. also, alles legitim.

hast du dir die trainings,- quali u. probesprünge angesehen? schlierenzauer war eine klasse für sich.

nur weil du den österreichern den sieg nicht gönnst, wird sich am ergebnis auch nichts ändern, sorry.;-)

ich hätte es ito auch gegönnt, aber so ist es schlierenzauer geworden, ich das zu recht. er hatte selbst auch schon oft genug windpech, das ist ausgleichende gerechtigkeit.

hättest du dich bei tepes und co.auch so aufgeregt, wenn sie in lillehammer mit windglück gewonnen hätten?

bei schlierenzauer weiss man, jedenfalls, dass es kein zufallssieger ist-ich denke nicht, dass er 36 mal immer glück hatte.

akzeptiere es lieber und ärger dich nicht zu viel.

es wird schon wieder mal ein nichtösterreicher am siegespodest stehen.

aber deine argumente ziehen in dem fall nicht wirklich ;-).


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01
Bardal
1325 P.
02
Schlierenzauer
1267 P.
03
Kofler
1203 P.
04
Ito
1131 P.
05
Stoch
1078 P.
06
Freitag
1031 P.
07
Morgenstern
1014 P.
08
Freund
857 P.
09
Kranjec
829 P.
10
Koudelka
796 P.

Nationencup 2011/2012 (M)
01
Österreich
6935 P.
02
Norwegen
4530 P.
03
Deutschland
4353 P.
04
Slowenien
3412 P.
05
Japan
2827 P.
06
Polen
2638 P.
07
Tschechien
2178 P.
08
Russland
918 P.
09
Schweiz
753 P.
10
Finnland
611 P.

Weltcup 2011/2012 (F)
01
Hendrickson
1169 P.
02
Iraschko
779 P.
03
Takanashi
639 P.
04
Gräßler
546 P.
05
Van
482 P.
06
Sagen
454 P.
07
Pozun
422 P.
08
Faißt
409 P.
09
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395 P.
10
Mattel
328 P.

Continentalcup 2011/2012 (M)
01
Stjernen
1017 P.
02
Gangnes
899 P.
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07
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Johansson
559 P.
09
Ingvaldsen
549 P.
10
Swensen
542 P.

Continentalcup 2011/2012 (F)
01
Iraschko
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02
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420 P.
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256 P.
04
Takanashi
220 P.
05
Rogelj
211 P.
06
Pozun
206 P.
07
Bogataj
182 P.
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09
Vuik
139 P.
10
Sagen
136 P.

Sommer-Grand-Prix 2011
01
Morgenstern
620 P.
02
Stoch
505 P.
03
Hilde
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