
Da die für die vergangenen Tage angekündigten Neuschneemengen ausblieben und die Temperaturen für die Produktion von Kunstschnee zu hoch sind, musste das Organisationskomitee in Engelberg nach Alternativen suchen. Aus Andermatt im Kanton Uri soll Schnee herangeschafft werden um den Aufsprunghang präparieren zu können. Dafür werden etwa 4.000 Kubikmeter Schnee benötigt, bislang konnte aufgrund der hohen Temperaturen nur ein Teil künstlich produziert werden. Die Anlaufspur ist jedoch bereits seit zwei Wochen fertig. Damit sind die Wettbewerbe von der Großtitlis-Schanze am 18. und 19. Dezember gesichert.
Kunstschneeproduktion am Kulm gestartet
In Bad Mitterndorf, wo am 14. und 15. Januar von der Naturschanze geflogen wird, ist es dagegen kalt genug für die Produktion von Kunstschnee. "Die Schneekanonen stehen bereit, jetzt wird am Kulm kräftig beschneit", so Hubert Neuper, Organisator des Skiflugweltcups. Für die Präparierung der Schanze werden mindestens 4.500 Kubikmeter Schnee benötigt. Die zwei Schneekanonen produzieren unter optimalen Bedingungen 190 Kubimeter pro Stunde. "Das Wetter macht mir keine Sorgen, es wird kälter. Ab sofort lassen wir es am Kulm täglich schneien", verspricht Schanzenchef Wilfried Pimperl.
Die Flugschanze am Kulm wurde nicht, wie ursprünglich geplant, zu dieser Saison umgebaut. In den kommenden Jahren soll die Schanze jedoch im Hinblick auf eine mögliche Bewerbung um die Skiflugweltmeisterschaften 2016 umgestaltet werden. (akl)