Weltcup: Die Siegesserie bleibt in Österreich, bleibt in Tirol. Andreas Kofler scheitert am vierten Weltcupsieg in Folge, Gregor Schlierenzauer holt seinen ersten in dieser Saison – und damit den 36. seiner Karriere (mehr haben nur Matti Nykänen und Adam Malysz mit 46 bzw. 39). Beim ersten der insgesamt drei Wettbewerbe am "Super Weekend" in Harrachov platzierte sich der 21-Jährige knapp vor dem überraschend starken Japaner Daiki Ito und Anders Bardal aus Norwegen. SKIJUMPING.de präsentiert die Stimmen zum Weltcup am 9. Dezember 2011:
Gregor Schlierenzauer (AUT): "Ich bin sehr glücklich. Es ist ein Meilenstein für mich, mit Janne Ahonens 36 Weltcupsiegen gleichzuziehen. Das ist beeindruckend für mich. Meine Sprünge waren sehr gut und so bin ich heute der Glückliche. Ich freue mich auf die nächsten Wettkämpfe an diesem Wochenende."
Daiki Ito (JPN): "Es war ein guter Tag für mich. Es war ein schwieriger Wettkampf aufgrund der Windbedingungen, aber ich habe versucht, mich auf meine Sprünge zu konzentrieren. Ich hoffe, dass ich das auch am Samstag und Sonntag so gut hinbekomme."
Anders Bardal (NOR): "Es war ein guter Tag für mich, wie schon das letzte Wochenende. Zum zweiten Mal in Folge auf dem Podium zu stehen, das ist großartig für mich. Ich hatte heute zwei gute Sprünge und bin sehr zufrieden."
Andreas Kofler (AUT): "Das war heute ganz und gar nichts, ein Tag zum vergessen!"
Thomas Morgenstern (AUT): "Im Training habe ich recht gute Sprünge gemacht, der erste Durchgang war einfach nicht genug für einen erfolgreichen Wettkampf."
David Zauner (AUT): "Nach Lillehammer war es für mich doch schwierig. Ich bin sehr motiviert dort hin gefahren und habe dann einen ordentlichen Dämpfer kassiert. Ich habe mich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen lassen und mit einigen kleinen Änderungen läuft es jetzt. In Training und Quali habe ich mir das nötige Selbstvertrauen erarbeitet und dann hat mir der Teufelsberg einen sensationellen Wettkampf beschert." (mrs)