Weltcup: Thomas Morgenstern konnte bei diesem ersten "Super Weekend" der Saison in Harrachov einen neunten und einen zweiten Platz im Einzel einfahren. Im Teamwettbewerb war er im ersten Durchgang Bester seiner Startgruppe und erzielte mit seinen Kollegen am Ende Rang zwei. Trotz dieser im Vergleich zur vergangenen Saison eher mageren Ausbeute ist der Kärntner zufrieden. "Es war ein sehr wichtiges Wochenende für mich. Die Sprünge heute und gestern im Teamwettbewerb waren fast wieder auf dem Niveau vom vergangenen Jahr", so Morgenstern. "Ich habe übers Wochenende wirklich hart gearbeitet und versucht, meine Form zu finden. Und ich habe etwas gefunden, womit ich ein besseres Gefühl bekomme." Er müsse nun Schritt für Schritt gehen, um sein Selbstvertrauen wieder zu finden.
Lob für Veranstalter in Harrachov
Großes Lob fand der 25-Jährige für die Organisatoren des Weltcups in Harrachov. Es sei schwierig gewesen, in den vergangenen Tagen den Hang zu präparieren. Dennoch sei alles in hervorragendem Zustand gewesen.
Beim nächsten Weltcup in Engelberg am kommenden Wochenende möchte der Kärntner seine guten Sprünge von Harrachov bestätigen. Seine volle Konzentration liegt jedoch auf der Vierschanzentournee. Bis dahin sei noch viel zu tun, so Morgenstern. (akl)