Weltcup: Anders Bardal feiert beim Skispringen in Engelberg den zweiten Weltcupsieg seiner Karriere. Mit Weiten von 130,5 und 133 Metern erzielt der 29-Jährige 266,2 Punkte. Die Plätze zwei und drei belegen mit Martin Koch (134,5 und 131,5 m; 258,1 P.) und Thomas Morgenstern (128,5 und 129,5 m; 257,4 P.) zwei Österreicher.
Trotz des dichten Nebels am Morgen und des zeitweise sehr heftigen Schneefalls, versammelten sich etwa 5.000 Zuschauer an der Titlisschanze in Engelberg. Vor allem im ersten Durchgang sorgte der Niederschlag für einige Probleme und Unterbrechungen.
Schlierenzauer nach erstem Durchgang in Führung, dann Sturz
Kurz vor Ende des Wettbewerbs sorgte der Schnee dann für einen ersten Sturz: Ausgerechnet Gregor Schlierenzauer, der nach dem ersten Durchgang noch in Führung lag, kam bei der Landung nach seinem Sprung auf 130 Meter zu Fall. Der Tiroler, der sich im Endergebnis auf Platz elf einreihte, konnte den Auslauf aus eigener Kraft verlassen. Genauere Informationen über mögliche Verletzungen des Österreichers sind zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bekannt.
Freitag kommt mit Schanze noch nicht zurecht
Severin Freund konnte als bester Deutscher eine ordentliche Leistung zeigen. Mit 128,5 und 129 Metern platzierte sich der Rastbüchler auf einem guten fünften Platz. Weniger gut als am vergangenen Wochenende präsentierte sich Harrachov-Sieger Richard Freitag. Der Sachse platzierte sich im ersten Umlauf nach einem schwachen Sprung auf Rang 28, konnte sich im Finaldurchgang allerdings noch auf Platz 17 steigern. Auch Stephan Hocke (19.), Maximilian Mechler (21.) und Andreas Wank (26.) konnten weitere Weltcuppunkte sammeln. Nicht gut lief es für Michael Neumayer, der als 39. den Einzug in den zweiten Wertungsdurchgang verpasste. Pascal Bodmer scheiterte bereits am Morgen an der Qualifikation.
Auch weitere Top-Athleten konnten den Finaldurchgang nicht erreichen, auch weil sie im ersten Durchgang in einer Phase bei starkem Schneefall vom Bakken gehen mussten. So verpassten beispielsweise Bjoern Einar Romoeren (33.), Matti Hautamäki (34.), Daiki Ito (37.) und David Zauner (41.) den Einzug ins Finale.
Ammann kommt auf Platz neun
Recht ordentlich präsentierte sich der Schweizer Lokalmatador Simon Ammann. Der 30-Jährige, der beim Heimspringen in Engelberg rechtzeitig zur Vierschanzentournee in Form kommen wollte, platzierte sich auf Rang neun.
Weiter geht es für die Athleten bereits am morgigen Sonntag. Dann steht im schweizerischen Engelberg der zweite Wettbewerb und damit das letzte Kräftemessen vor der Vierschanzentournee auf dem Programm. (mrs)
| markus | 17.12.2011 | 18:28:38 |
lt. orf dürfte soweit alles ok sein,prellungen am oberkörper und handgelenk und der kreislauf dürfte nach dem sturz etwas versagt haben. da er dann auch etwas blut gespuckt hat, war man doch besorgt.
aber wie es ausschaut ist alles gimpflich ausgegangen. gottseidank.
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| Sebastian | 17.12.2011 | 18:18:07 |
@mf: so ein Blödsinn selten so gelacht. Der war wütend direkt nach dem Sturtz, lag ein paar sekunden fassungslos aufen boden und ist dann wütend aufgestanden und hat seinen ski durch die Gegend gefeffert, weil er egstürzt war. Bei gerissenem Kreuzband hast du ganz andere Sorgen. Da ist nix mit rumhüpfen
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| max | 17.12.2011 | 16:32:00 |
Pointner sagt im orf das bei schlieri Knochen und Bänder so weit okay sind aber er klagt über schmerzen in Brust und Rippenbereich .und er blutete leicht aus dem Mund.
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| markus | 17.12.2011 | 16:25:09 |
pointner meinte, knochen usw. alles soweit ok, aber schmerzen im brustbereich. es geht im nicht so gut und hatte auch blutungen im mundbereich.
also der alex so ziehmlich besorgt aus.
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| mf | 17.12.2011 | 16:23:05 |
abwarten und Tee trinken....
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| markus | 17.12.2011 | 16:19:16 |
lt. michael roscher (orf-kommentator) hat er schmerzen im brustbereich-klingt eher noch prellung. wäre jedenfalls "besser" als ein gerissenes kreuzband.
aber das sind alles spekulationen-abwarten-hoffe es ist alles nur schall und rauch.
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| mf | 17.12.2011 | 16:16:03 |
So wie der Sturz von Schlieri ausgeschaut hat, hat er sich dabei das Kreuzband gerissen (was ich nicht hoff) aber so wie da weggelauffen ist, kann man darauf fast Wetten....
Hatte mir selbst mal das Kreuzband gerissen sah genauso aus, konnte auch noch ungefähr fast 5min normal laufen....
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| oh je | 17.12.2011 | 16:06:38 |
gregor nun doch auf den weg ins krankenhaus?
das klingt aber nicht gut.
alles gute schlieri.
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| markus | 17.12.2011 | 16:01:32 |
@mf:
naja, schlierenzauer war HEUTE konstant-war ja sehr knapp. der sturz ist ein anderes kapitel.
ich würde eher sagen, dass die spitze sehr ,sehr eng beieinander liegt und dass wirklich JEDER der topten für einen sieg gut ist.
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| barbara | 17.12.2011 | 15:59:00 |
gregor dürfte ja auf den weg ins krankenhaus sein. ich hoffe wirklich, es ist nichts passiert.
das wäre schon ein eigenes pech wenn er schon wieder vor der tournee verletzt wäre-bitte nicht.
@lisa: und tschüss!
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