Continentalcup: Aus deutscher Sicht ein wunderbarer Wettkampf in Erzurum: Den ersten von zwei Wettbewerben konnte Danny Queck vom WSV 08 Lauscha (107 und 103,5 m; 272 P.) für sich entscheiden. Von der Normalschanze siegte der 22-Jährige vor dem Österreicher Michael Hayböck (106 und 103,5 m; 268,5 P.) und Atle Pedersen Roensen aus Norwegen (105 und 103 m; 261,5 P.). Auf Platz vier landete Mitja Meznar aus Slowenien. Die Norweger Andreas Stjernen und Kenneth Gangnes landeten punktgleich auf Rang fünf und sprangen mannschaftlich wieder stark.
Führung für Danny Queck schon nach dem ersten Durchgang
Nach einem Spitzensprung auf 107 Meter und somit dem weitesten Versuch des ersten Durchganges konnte Danny Queck schon im ersten Durchgang von niemandem eingeholt werden. Auch Michael Hayböck, der momentan in einer überragenden Form springt, rangierte sich mit zwei Zählern weniger auf Platz zwei ein. Im zweiten Durchgang erreichten dann beide die gleiche Weite von 103,5 Metern und Danny Queck ließ sich mit guten Noten den Sieg nicht mehr nehmen.
Deutsche bestätigen Aufwärtstrend
Auf der Normalschanze platzierte sich das Starterfeld eng beieinander. Der schon in Almaty beobachtete Aufwärtstrend in der deutschen Mannschaft bestätigte sich dabei: Daniel Wenig wurde zum dritten Mal hintereinander erfreulicher Zehnter, wenn er auch nach Durchgang eins auf Rang sechs gelegen hatte. David Winkler, am Mittwoch in Almaty noch aufgrund eines nicht regelkonformen Skis disqualifiziert, wurde 14. Markus Eisenbichler, Dritter von Mittwoch, folgte auf Rang 17, dicht dahinter Georg Späth auf Platz 18. Stephan Leyhe fiel nach einem schwächeren Sprung im zweiten Durchgang von Platz 20 zurück auf den dreißigsten Rang. Nur Kevin Horlacher (35.) und Michael Dreher (42.) erreichten das Finale nicht.
Enttäuscht vom Wettkampf auf der Normalschanze ist sicherlich Ziga Mandl aus Slowenien. Der Zweite von Mittwoch wurde nur 27. Seine Mannschaft zeigte sich dennoch wieder geschlossen konstant. Auch die Polen mit Tomasz Byrt auf Platz sieben und Aleksander Zniszczol auf acht haben sicherlich Grund zur Freude.
Zweiter Wettkampf in Erzurum folgt noch heute
Das Springen von der Normalschanze war ursprünglich für gestern Nachmittag geplant. Aufgrund von technischen Problemen mit dem Flutlicht musste es auf heute früh verschoben werden. Deshalb geht es im Continentalcup auch schon in wenigen Stunden mit dem zweiten Wettbewerb in Erzurum weiter, der vorverlegt wurde. Das offizielle Training auf der HS-140-Schanze beginnt um 12 Uhr, der Wettkampf folgt um 13 Uhr. (abr)